Plain of Jars – die Ebene der Tonkrüge

Plain of Jars – die Ebene der Tonkrüge

In der flimmernden Hitze der savannenähnlichen Landschaft einer Hochebene im Norden von Laos stehen oder liegen dutzende Steingefäße auf der Wiese. Selten sind die Ursprünge eines „Weltkulturerbes“ so im Dunkeln der Vergangenheit wie bei der „Ebene der Tonkrüge“ (auch und richtiger „Ebene der Steinkrüge“). Selbst das Alter dieser menschengemachten Behältnisse ist weitgehend ungewiß – die UNESCO geht von einer Entstehungszeit zwischen 500 vor und 500 nach Christus aus. Der Verwendungszweck ist noch rätselhafter. Für Geschichtsinteressierte und Besucher, die mehr über die Kulturen Südostasiens erfahren wollen, ist die Plain of Jars, die Ebene der Tonkrüge eines der eigenartigsten Reiseziele in Laos.

Rätselhafte Geschichte in Xieng Khouang im Norden von Laos

Die Regionalbezeichnung „Ebene der Tonkrüge“ war mir bereits aus Kindertagen irgendwie ein Begriff – ohne daß ich diese lokal zuordnen konnte oder wirklich eine Vorstellung von dem gehabt hätte, worum es dabei geht. Ich vermute, daß der Name „Ebene der Tonkrüge“ aufgrund des Indochina – Krieges, der in dieser Region sehr heftig tobte, häufiger genannt wurde und auch in DDR- Zeitungen sein Echo fand. Da ich als Kind beim stundenlangem Vorlesen von Märchen, später auch vom Selberlesen profitieren konnte, in denen es um den „Süßen Brei“, Fettkrüge und ähnliche Utensilien ging, habe ich die „Ebene der Tonkrüge“ wohl mit einer Phantasielandschaft aus der Märchenwelt verbunden und die Bezeichnung konnte sich so in meinem Unterbewußtsein verankern. Deshalb fiel mir die Ebene der Tonkrüge bei den Vorbereitungen zu meiner ersten Laos – Reise sofort ins Auge und drängte geradezu auf einen Besuch.

Laos, Ebene der Tonkrüge: jar site 1 auf dem Hügel
Hügel mit „Tonkrügen“

Steinkrüge einer vergangenen Kultur

Doch mit Ton – Krügen hat die Realität vor Ort gar nichts zu tun. Vermutlich wurde im Deutschen die Regionalbezeichnung plaine des Jarres aus dem Französischen einfach falsch übersetzt, weil man zu dieser Zeit noch vorwiegend gebrannte Steingut – Behältnisse unter den des Jarres verstand.

Denn es handelt sich bei den Steinkrügen der plaine des Jarres um große Pötte aus behauenem Naturstein, der wohl in Steinbrüchen der Umgebung extra zu diesem Zweck gewonnen wurde.

Laos, Plain of jars: Einzelne Steinkrüge sind beschädigt - durch Krieg oder andere Einflüsse
Einzelne Steinkrüge sind durch Krieg und andere Kräfte beschädigt

Die Höhe der meisten dieser Steintöpfe liegt bei etwa 1m, es gibt aber auch weit größere Exemplare. Diese stehen oder liegen, intakt oder teilweise auch zerbrochen, in mehreren Feldern „jar sites„, von denen drei inzwischen gut zugänglich und sicher bezüglich der Hinterlassenschaften der Bombardierungen sind. Insgesamt gibt es wohl über 50 größere und kleinere „jar sites“, die noch gar nicht alle vollständig erfaßt und vermessen sind.

Individuelle Besuche der „Ebene der Tonkrüge“ – Naturerfahrung im ländlichen Gebiet von Laos

Mit dem Moped oder Fahrrad zu den jar sites

Die Ebene der Tonkrüge befindet sich in der Provinz Xieng Khouang im Norden von Laos. Provinzhauptstadt ist Phonsavan. Von dort aus kann man die jar sites 1 – 3 gut auch auf eigene Faust erkunden. Dazu benötigst Du ein eigenes Verkehrsmittel – ein Fahrrad oder ein Moped oder Du organisierst Dir vor Ort ein Taxi. Für den Besuch der einzelnen jar sites wird ein Eintrittsgeld von ca. 15.000 Kip erhoben.

Jar site 1 – Thong Hai Hin – liegt relativ dicht an Phonsavan und ist mit dem Fahrrad auch zu erreichen. Es sind rund 8km aus dem Zentrum von Phonsavan. Die anderen Jar sites sind weiter weg, das wird mit dem Fahrrad schwierig. Ich habe mit einem geliehenen Moped alle drei jar sites an einem Tag besucht. Da die Straßen oftmals nur Kieswege sind, wird Radfahren ziemlich anstrengend. Dazu kommt die tropische Hitze.

Laos, Provinz Xieng Khouang - Ebene der Tonkrüge: jar site 1
Jar site 1
Naturerlebnis in ländlicher Umgebung

Doch die offene, leicht hügelige Landschaft bietet ein angenehmes „Drumherum“ um die Steinbehälter und so wird dieser Ausflug zu einem Erlebnis im ländlichen Laos. Zumal die Jar sites in der Ebene der Tonkrüge, abgesehen vielleicht von jar site 1 nahe der Stadt Phonsavan, nur wenig besucht sind. Die jar sites mit den Steinkrügen befinden sich meist auf einem Hügel oder am Hang von Hügeln. Für mich war jar site 3 am Interessantesten, da der Zugang über schmale Lehmdämme durch abgeerntete Reisfelder und vorbei an kleinen, eingezäunten Gemüsegärtchen der Einheimischen führte.

Laos, Ebene der Tonkrüge: Reisbauer beim Reinigen der Ernte nahe jar site 3
Ein Reisbauer bereitet seine Ernte auf

Jar site 2 Hai Hin Phou Salato und 3 Hai Hin Lat Khai liegen in parkähnlichen kleinen Wäldchen, schattig und mit Streulicht. Vor allem hier gibt es einzelne Steinkrüge, aus denen Bäume herausgewachsen sind, deren Samen einstmals in so einen Behälter gefallen, in der eingewehten Humusschicht aufgegangen sind und die im Laufe der Zeit ihren „Blumentopf gesprengt“ haben. Mit etwas Glück bzw. wacher Aufmerksamkeit für die Umgebung hat man vor Ort Begegnungen und Naturerlebnisse mit der einheimischen Fauna und Flora, wie Singvögeln, Schmetterlingen, Eidechsen oder hübschen Blütenpflanzen. Auf dem Weg von jar site 2 zu jar site 3 bin ich auch an einem kleinen Wasserfall, Tad Lang waterfall, vorbeigekommen.

Eine Eidechse am jar site 3, Welkulturerbe plain of jars, Laos
Lehmbehausung von Wildbienen an einem Steikrug der plain of jars
Lehmbehausung von Wildbienen an einem der „Tonkrüge“
Schmetterling an jar site 1 nahe Phonsavan, Ebene der Tonkrüge in Laos

Ausstellung an Jar site 1

An Jar site1 gibt es eine kleine Ausstellung. Neben den wenigen bekannten Fakten zu den „Tonkrügen“ selbst ist vor allem die Bombardierung der „Ebene der Tonkrüge“ um Phonsavan einschließlich der kulturhistorischen Städten durch die US Luftwaffe Thema. In den 60er Jahren gab es einen Bürgerkrieg in Laos und die Provinz Xieng Khouang war stark durch die kommunistische Phatet Lao beeinflußt. Hier tobten heftige Kämpfe, in die auch die USA direkt durch massives Bombardement eingriff. Auch die damals schon bekannten Bodendenkmäler auf der Ebene der Tonkrüge wurden nicht verschont, so daß viele der Steingefäße beschädigt oder zerstört wurden.

MAG Markierung sicherer Wege nach Bombenräumung
MAG Wegemarkierung nach Bombenräumung

Eine Folge davon war, daß für die Anerkennung der Ebene der Tonkrüge als UNESCO Weltkulturerbe wenigstens einige der jar sites erst einmal von Blindgängern gesäubert werden mußten. Allein an jar site 1 wurden 127 nichtexplodierte Sprengkörper (UXO) entschärft und über 31.000 Bombenschrott – Teile gefunden. Nur dadurch können Besucher diese drei archäologischen Stätten inzwischen gefahrlos betreten. (Eine vierte Fläche ist wohl inzwischen in Arbeit). Die sicheren Wege an den jar sites sind mit in den Boden eingelassenen Steinen mit der Prägung „MAG“ gekennzeichnet.

Bombenkrater im Kulturerbe jar site 1 - Ebene der Tonkrüge, Laos
Ein Bombenkrater mitten im Weltkulturerbe

Archäologische und kulturhistorische Forschung in der Ebene der Tonkrüge

Entdeckt bzw. wiederentdeckt wurde die Ebene der Tonkrüge / Steinkrüge um 1930 durch die französischen Archäologin Madeleine Colani (*1866). Sie beschäftigte sich lange Zeit mit der vietnamesischen Frühgeschichte und war in der Region unterwegs. Colani war für die École française d’Extrême-Orient unterwegs und untersuchte als Erste die plaine des Jarres.

Rätselhaft ist bis heute der Verwendungszweck dieser Steingefäße. Denkbar ist die Verwendung als Lagerungs- und Speichergefäße z.B. für Lebensmittel wie Reis, Wein und andere landwirtschaftliche Produkte. Daß sich große Steingefäße gut dafür eignen, ist lange bekannt und logisch, da sie Feuchtigkeit abwehren und Schädlinge wie Mäuse und andere Nager fernhalten.

Die UNESCO – Theorie

Die am Meisten verbreitete Theorie, die auch von der UNESCO bisher vertreten wird, geht davon aus, daß es sich bei den Steingefäßen um Zeugnisse einer megalithischen Bestattungskultur handelte. Dazu sollen Verstorbene bis zur Verwesung oder aber die Asche Eingeäscherter in den „Tonkrügen“ gelagert worden sein. Knochenfunde gibt es im Umfeld der Steinkrüge zwar auch, aber nicht direkt in den Behältern. Man nimmt deshalb an, daß die Knochen später entnommen und in Beingruben abgelegt worden seien.

Plain of jars, Laos: Ein Baum ist aus einem Steinkrug herausgewachsen
Ein Baum hat seinen „Blumentopf“
gesprengt

Nicht entgültig geklärt ist auch das Alter der Steinkrüge bzw. der Zeitraum der Kulturepoche in der Frühgeschichte von Laos. Die UNESCO vertritt die (auf fast allen webseiten zum Thema wiederholte) These, daß es sich um eine eisenzeitliche Bestattungkultur im Zeitraum von 500 vor Christus bis 500 nach Christus gehandelt haben soll. In diesem Zeitraum sei die ethnische Zuordnung in der Region von zwei kulturellen Systemen bestimmt gewesen – dem Mun-Mekong-System und dem Rote Fluss-/Golf von Tonkin-System. In der Ebene der Tonkrüge sollen diese zu einem starken Handel und kulturellen Austausch geführt haben, die jar sites seien ein Ausdruck dieser Aktivitäten.

Abweichende Befunde australischer Forscher

Doch es gibt auch andere Theorien. Auf der website „foto-reiseblog“ des mit Südost – Asien gut vertrauten Autors Reiner Kerner bin ich auf den Hinweis gestoßen, daß Wissenschaftler der australischen Universität Melbourne aufgrund ihrer Untersuchungen mit der Radiocarbon – Methode die Aktivitäten in der Ebene der Tonkrüge deutlich früher einordnen – nämlich bereits in der Zeit zwischen 1240 v. Chr. und 660 v. Chr.. Das wäre dann nochmals gut 700 Jahre älter.

Eine Kurzmeldung auf den yahoo-Nachrichten von 2016 nimmt Bezug auf Untersuchungen eines anderen australischen Forscherteams, welches sich mit dem Zweck der Gefäße beschäftigt hat. Die Nachricht zitiert den Wissenschaftler Dougald O’Reilly, demzufolge in der Umgebung der jar sites verschiedene Bestattungsformen analysiert werden konnten – aber keine Knochen in den Steinkrügen. Seiner Meinung nach könnten die Knochen Verstorbener später begraben worden sein, nachdem die Verwesung bereits in den Steinkrügen erfolgt sei. Allerdings seien die Steinkrüge weiterhin ein Mysterium.

Steinmetze mit hohen handwerklichen Fähigkeiten

Die Steinkrüge sind Zeugnis hoher handwerklicher Kunstfertigkeit. Schon allein die saubere Arbeit, die vollkommen regelmäßigen Formen und die Fassungen für Behälter und Deckel sind bewundernswert. Einzelne der „Töpfe“ sind dicker, bauchiger, andere sind eher zylindrische Röhren. An wenigen Stellen liegen heute noch die passenden Deckel, wobei diese relativ selten sind. Möglicherweise wurde die Mehrzahl der Deckel – da wesentlich leichter – von nachfolgenden Menschengenerationen abtransportiert und als Baumaterial verwendet? Es ist erstaunlich, zu welch präziser Arbeit versierte Handwerker bereits in der Eisenzeit – oder noch früher – in der Lage waren!

Menschliche Gestalt? Ein Deckel mit Figur in jar site 1, Ebene der Tonkrüge
Ein Deckel mit Figur?
Steingefäß mit Deckel - plain of jars Weltkulturerbe in Laos
„Topf mit Deckel“

Die Provinzhauptstadt von Xieng Khouang – Phonsavan

Phonsavan liegt im Nordosten von Laos. Eine Schönheit ist diese Stadt nicht. Leider haben sich auch hier die Kämpfe und schweren Bombardierungen der Region durch die US Luftwaffe zwischen 1964 und 1973 ausgewirkt. Phonsavan wurde nach dem Krieg in der in ganz Südasien verbreiteten Betonstelzen – Bauweise wieder aufgebaut, bei denen Säulen aus Stahlbeton die Deckenplatten von 2 oder 3 Obergeschossen tragen. Je nach Verwendungszweck sind dann Außenwände und Räume ausgemauert, zur Straßenseite hin mit oder ohne Balkon. Im Erdgeschoß gibt es üblicherweise eiserne Rolläden, hinter denen sich Geschäfte, Lagerräume, Garagen oder was sonst noch alles verbergen.

Phonsavan: eine neue Form der Steinkrugproduktion - Betonröhren - Fabrik neben einem jar field
Neue Steinkrug – Produktion? Nachahmer?
Kleinfabrik direkt neben einem jar field

Die Hauptstraße 7 passiert die Stadt Phonsavan von West (Luang Prabang) nach Ost (Richtung Vietnamesischer Grenze), im kleinen Zentrum gibt es einen Markt, eine Busstation, Post, Internet-Laden, mehreren lokalen Touranbietern sowie Fahrrad- und Mopedverleih – Stationen.

Mehrere Guesthouses bieten Zimmer – mein Guesthouse in einer ruhigen Seitenstraße nahe des Marktes von Phonsavan war sehr angenehm. Einfach aber sauber und ordentlich.

MAG – Informationszentrum UXO Lao und UXO – Opfer Selbsthilfezentrum in Phonsavan

Dicht nebeneinander befinden sich in der Hauptstraße das MAG Informationszentrum und eine Selbsthilfe – Information mit Ausstellung der UXO Opfer (UXO – unexploded ordnaries – nicht explodierte Bomben). Ich empfehle Dir den Besuch von Beidem!

Das MAG UXO Infozentrum

MAG ist die Organisation in Laos, die schon seit Jahrzehnten versucht, die Munitionsreste des Bombenkrieges zu finden und zu entschärfen. Das geschieht nicht nur an den jar sites der Plain of the jars, sondern überall im Land. Und doch wird diese Arbeit leider noch viele weitere Jahrzehnte dauern.

Denn in Laos wurden in den 9 Jahren des Krieges ca. aller 8 Minuten irgendwo Bomben abgeworfen. Ein Großteil davon war sogenannte Streumunition, bei der ein Behälter ca. 400 kleine „Bombies“ enthielt, die in winzige tödliche Splitter zerbersten sollten. Es wird geschätzt, daß von den rund 270 Millionen (!) Bombies 30% nicht sofort explodierten. Ein Großteil davon liegt noch heute im Boden – auf Reisfeldern, Spielplätzen, in Fischteichen und Bambushainen. Und diese Bombies, mit 6 cm Durchmesser und orange-rotem Anstrich eher wie Tennisbälle oder Orangen, fordern bis heute, fast 50 Jahre nach Kriegsende, noch monatlich Opfer. Die meisten von Bombies Verletzten oder Getöteten sind Bauern und Kinder.

Streubombe mit Bombies in der MAG Ausstellung Phonsavan
Streubombe mit Bombies

Auf dem Weg zwischen den jar sites habe ich die weißen LKW und Jeeps der MAG auf Feldern gesehen und auch die aktuellen Warnschilder am Wegesrand zu neuen Bombenfunden. Das MAG Infozentrum berichtet über die Arbeit der MAG – die Munitionssuche wird häufig von Frauen durchgeführt. Neben der aktiven Bombensuche und Entschärfung ist ein wichtiger Teil der Arbeit die Unterrichtung von Kindern über die Gefahren des Kriegsschrotts und das richtige Verhalten beim Auffinden.

Warnung vor Splitterbomben - MAG Laos in der Provinz Xieng Khouang
Warnung der MAG vor neuen Munitionsfunden
UXO – Opferhilfe – Ausstellung

Beeindruckend war der Besuch nebenan in einer Ausstellung der Selbsthilfeorganisation von UXO – Opfern. Aus Kindertagen habe ich zwar noch die Erinnerung an erwachsene ältere Männer, die damals in meiner Heimatstadt mit Krücken, Rollstühlen und Holzbeinen unterwegs waren und von denen es hieß, das sind Kriegsgeschädigte (aus dem 2.Weltkrieg). Doch die waren relativ selten und die heutige Jugend in Mitteleuropa kennt solche Bilder nicht mehr. Kein Wunder, wenn Aufrüstung wieder toleriert wird und Kriegseinsätze mal ganz nebenbei beschlossen werden.

In Laos leben zahlreiche UXO – Opfer, leider auch noch aus jüngster Zeit, die von den Splittern der Bombies zerrissen worden, Gliedmaßen oder das Augenlicht verloren und oftmals vollständig auf die Hilfe von Angehörigen angewiesen sind. Einige von ihnen versuchen, in Selbsthilfe körperliche Rehabilitation zu organisieren und sinnvolle Beschäftigungen zu finden. So werden handwerkliche und Handarbeitstätigkeiten entwickelt, um irgendwie nutzbare Gegenstände oder verkaufsfähige Produkte herzustellen – zum Beispiel Alltagsgegenstände oder Schmuck aus Kriegsschrott. Eine Auswahl dieser speziellen Laos Souvenirs kann man im Opferzentrum kaufen.

Zum Programm der Ausstellung gehört auch ein kleiner Film (in englisch) über eines der UXO – Opfer aus jüngerer Zeit, der beim Setzen einer Zaunsäule an seinem Grundstück eine Bombie ausgelöst und mit viel Glück überlebt hat. Tief betroffen war ich auch von einer Tafel, auf der die aktuellen 21 Opfer des laufenden Jahres vermerkt waren mit Datum und Alter – die meisten waren Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren.

Wasserfall Tod-Lang in der Provinz Xieng Khouang im Norden von Laos
Wasserfall am Weg zu jar site 3

Anreise in die Ebene der Tonkrüge

Die Provinz Xieng Khouang, in der die Ebene der Tonkrüge zu finden ist, erreichst Du mit öffentlichen Bussen von Luang Prabang (südl. Busstation) aus oder auch von der Hauptstadt Vientiane. Dein erstes Ziel ist die Provinzstadt Phonsavan. Ab Vientiane ist im begrenzten Umfang auch die schnelle Anreise mit einem Inlandsflug möglich (30 – 40€).

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Rinderherde auf der Straße in der Ebene der Tonkrüge

Unterkunft in Phonsavan

In Phonsavan bieten mehrere Guesthouses gute Unterkunft, die günstig und nicht allzu teuer sind. Meist kann man auch gleich vor Ort ein Moped oder Fahrrad mieten.

Das beliebteste und best-bewertetste Guesthouse in Phonsavan ist das Kongkeo Guesthouse*. Der Inhaber organisiert manchmal sogar selbst Touren zu den jar sites mit seinen Gästen. Es gibt verschiedene Zimmerformen vom Einzelzimmer bis zu Dreibett – Zimmern, teilweise auch in Bambus – Bungalows oder auch eine 8- Bett Schlafsaal. Fahrräder können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Es gibt einen Garten mit Feuerstelle. Auf Anfrage ist eine Abholung vom Busbahnhof möglich.

Blüten in der Ebene der Tonkrüge

Ebenfalls gut bewertet sind die Zwei- und Dreibettzimmer im Sipanya Guesthouse*. Auch diese Gastgeber holen ihre Gäste auf Wunsch vom Busbahnhof ab und organisieren Touren zu den jar sites. Im Erdgeschoß gibt es auch rollstuhlgerechte Unterkünfte.

Einige Kilometer außerhalb von Phonsavan, doch mit den besten Kritiken lädt das Pukyo Bed and Breakfast* zum Aufenthalt in Zweibettzimmern. Es gibt auch ein Familienzimmer. Saisonal wird ein Außenpool betrieben. Fahrräder kann man im Haus ausleihen, auch andere Fahrzeuge werden vermittelt.

Phonsavan hat auch ein ***Hotel, das Phouluang Hotel*, doch dieses wird von den Gästen vergleichsweise schlecht eingeschätzt.

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