Porto – die Stadt mit dem besonderen Hauswein

Porto – die Stadt mit dem besonderen Hauswein

Wer Portugal besucht, sollte auch Porto besuchen. Portugal, Porto, Portwein… das hängt schon irgendwie zusammen. Auch wenn Lissabon die Hauptstadt und einwohnerstärkste Region Portugals ist – Porto steht doch ein Stück weit für das, was urbane Zentren Portugals ausmacht.

Porto ist das portugiesische Wort für „Hafen“. Das definiert sicher die Bedeutung der Stadt in der Vergangenheit, doch aktuell ist in der Altstadt vom Hafen und von allem, was damit in Zusammenhang steht, wenig zu spüren. Man kann den Atlantik nicht einmal sehen! Nur wer weiter westlich am Douro entlangfährt, kommt in die „maritime Zone“ bei Porto.

Porto – geprägt vom Hafen, Handel und „geistigen Getränken“

Porto liegt im Norden Portugals an der Mündung des Flußes Douro in den Atlantik. Der Douro war lange Zeit eine der Lebensadern für den Verkehr, er ist einer der längsten Flüsse der Iberischen Halbinsel. Über den Fluß wurde u.a. der berühmte Port-Wein, kurz auch nur Port genannt, per „Rabelo“ aus dem Alto Douro in die Stadt und den Hafen geschippert. Der Handel mit diesem Wein war lange Zeit eine der wichtigsten Einnahme-Quellen für Porto.

Gut zu wissen – Porto ist die Stadt nördlich des Flußes Douro. Südlich davon liegt Vila Nova de Gaia, was eine selbständige Kommune ist. Durch mehrere Brücken einschließlich Metro- Verbindung sind die beiden Städte eng verbunden, so daß für Besucher beides eher zusammengehört. Ich werde im Folgenden sicher nur selten darauf hinweisen, daß ich gerade nicht von Porto, sondern von Vila Nova spreche. Porto wird übrigens vor allem von spanisch- und englisch – sprechenden Gästen oft auch Oporto genannt, damit wird die Vorsilbe O an den Namen herangezogen.

barcas rabelas - Portwein Frachtboote auf dem Douro in Vila Nova de Gaia
barcas rabelas – Portwein – Frachtboote auf dem Douro

Porto hat ca. 240.000 Einwohner, im Großraum leben etwa 1,75 Mio. Bewohner. Das macht die Region zum zweitgrößten Siedlungsraum in Portugal nach Lissabon. Obwohl man davon in der Altstadt nicht viel merkt, ist Porto auch das zweitwichtigste Industrie-Zentrum Portugals. Dazu trägt vor allem der naheliegende Industriehafen Leixoes bei, über den ein Großteil des Seehandels abgewickelt wird.

Ein Rundgang durch Portos Altstadt

Kaum war ich angekommen und „eingechecked“ in Porto, wurde ich auch schon zur Stadtrunde mit den „Citylovers“ eingeladen. Eine halbe Stunde später sollte es losgehen, vom Treffpunkt am Denkmal Pedro’s des IV. Hat zwar so nicht geklappt, da außer mir nur noch eine weitere Interessierte am Denkmal wartete, aber der Auftakt war getan. Gleich mehrere „Citylovers“ mit ihren orangen T-Shirts und Windjacken waren vor Ort und begrüßten uns mit herzlicher Begeisterung, wie sie nur von engagierten Freiwilligen ausgehen kann. Die „Citylovers“ in Porto sind freiwillige Stadtführer, meist junge Studenten oder Freiberufler, die gern ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern und ebenso gern Fremden ihre Heimatstadt mit Attraktionen und persönlichen Favoriten zeigen wollen. Es gibt verschiedene Angebote – die einfachen Stadtrundgänge über 2 – 3 Stunden sind kostenlos (wobei ein angemessenes Trinkgeld am Ende schon erwartet wird). Andere speziellere Touren wie die nightlife tour, die Porto food and wine tour sowie Stadtrundfahrten z.B. mit einem alten VW Bulli kosten etwas.

Unsere Runde begann am Bahnhof Porto San Bento gleich „um die Ecke„. Hier ist vor allem die Eingangs – Halle sehenswert: Alle Wände sind mit großflächigen Azulejos – Mosaiken gestaltet, die historische Szenen wie die Schlacht um Ceuta, Bahnhofs-Szenen oder Alltagsleben darstellen. Für mich war darüber hinaus spannend, daß die Bahnlinien von diesem Kopfbahnhof direkt ab Bahnsteig in einem Tunnel verschwinden. Der Bahnhof steht also genau vor einem Berg. Das habe ich so noch nirgends gesehen.

Schalterhalle Porto Sao Bento Station
Sao Bento – Schalterhallle
Bahnsteig im Sao Bento - der Zug verschwindet im Tunnel
Der Bahnsteig mündet direkt in den Tunnel

Nur einige Schritte weiter bergauf befindet sich sozusagen das geistliche Zentrum von Porto – die Kathedrale Sé do Porto. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich auf dem Berggipfel eine romanische Wehrkirche. Auf den Resten dieser Kirche wurde später die Kathedrale errichtet, die im 17. und 18. Jahrhundert erhebliche Umbauten erfuhr. Die Ausstattung ist auch im Inneren recht schlicht, doch vor allem ein reich vergoldeter Altar bildet dazu einen starken Kontrast.

Kathedrale Sé do Porto
Kathedrale Sé do Porto
Portugal: Treppauf - treppab in der Altstadt von Porto

Porto ist insgesamt sehr bergig. Das Stadtzentrum mit den Geschäftsstraßen liegt vor allem oben auf höheren Ebenen, Bergkuppen werden oft von Kirchen oder anderen repräsentativen Gebäude-Ensemblen eingenommen. Enge Gassen zwischen alten Wohnhäusern führen über steile Hänge nach unten in das Tal des Douro. Dort befinden sich die Ribeira, die Flußufer – Siedlung mit dem Cais de Ribeira. Das ist die Uferstraße bzw der Platz am Ufer, wo viele Restaurants auf Touristen warten. Auf dem Fluß ankern die traditionellen barcos Rabelos mit Weinfässern an Bord, für Besucher werden Rundfahrten angeboten. Die Weinkeller mit dem gelagerten Portwein befinden sich übrigens vor allem auf der südlichen Flußseite in Vila Nova. Dort werden Besichtigungen angeboten, die Verkostungen normalerweise mit einschließen. Von den Citylovern hieß es, daß der Portwein seinen besonderen Geschmack auch dem mehrtägigen Transport aus dem Anbaugebiet in alten Eichenfässern über den Fluß verdankt.

Blick über die Dächer der Altstadt von Porto
Die Altstadt von Porto

Brücken, Bergbahnen, Aufzüge – Technik auf allen Ebenen

Beeindruckend sind vor allem die Brücken über den Rio Douro, die oftmals „mehrstöckig“ aufgebaut sind. Am bekanntesten und prägend für Porto ist die Eisenbrücke Ponte Dom Luis I, die von Teófilo Seyrig, einem Schüler Gustave Eiffels, erbaut wurde. Im „Untergeschoß“ quert eine Straßen-/ Fußgängeretage den Fluß. Darüber kommt ein imposanter Stahlträger – Bogen bis hinauf auf die Bergebene. Dort oben, auf einer weiteren „Etage“ verbindet die Brücke sowohl die Porto Metro Linie D als auch die hochgelegenen Stadtteile für Fußgänger. Dabei kommt die Metro aus einem Tunnel hervor, passiert den Douro auf der Brücke und stoppt dann in Vila Nova de Gaia. In der Nähe dieser Haltestelle befindet sich die Bergstation einer modernen Seilbahn, die Fußgänger von der „Oberstadt“ hinunter auf die Ebene des Flußufers bringt. Also, auch wenn Porto und Vila Nova ein etwas „anstrengendes“ Geländeprofil aufweisen – technische Hilfsmittel zur Überwindung der Höhenunterschiede und Flußbarrieren gibt es einige.

Portugal: Seilbahn in Vila Nova de Gaia
Seilbahn in Vila Nova de Gaia

Um gleich noch auf der nördlichen (Porto- ) Seite fortzusetzen: Direkt am Ansatz der unteren Brücken – Etage vom Ponte Dom Luis I endet eine Standseilbahn in der Talstation und über den Cais de Ribeira bringt ein alter Aufzug müde Fußgänger in die oberen Stadtteile. Und nur eine Flußbiegung weiter gibt es noch eine „Kopie“ der Luis I – Brücke – ebenfalls eine Stahlträgerbrücke Ponte de Donna Maria Pia (allerdings ohne „Untergeschoß“. Diese war lange Zeit Eisenbahnbrücke, ist dafür aber inzwischen durch eine moderne Brücke ersetzt worden. Die „Donna Maria Pia“ – Brücke ist von Seyrig zusammen mit Gustave Eiffel konstruiert worden. Für Verkehrstechnik – Freunde ist Porto durchaus ein Erlebnis! Und dabei sind diese technischen Anlagen sehr gut in die Ansichten integriert, so daß sich auch Ästheten gut mit der Erschließung der urbanen Schönheit von Porto anfreunden können. Zumindest im Tal des Douro.

Dabei sind offensichtlich die Werte der historischen Entwicklung den Portugiesen durchaus bewußt. Denn nicht nur in Lissabon verkehrt eine alte, quietschende Straßenbahn. Auch in Porto wurden 3 Linien erhalten, auf denen Wagen aus den 1940er Jahren verkehren. Diese erfreuen vor allem Touristen – der Alltags – Stadtverkehr wird seit den 80ern überwiegend mit modernen Stadtbussen abgewickelt. Wer sich mehr für die historischen Straßenbahnen von Porto interessiert, kann das Museu do Carro Eléctrico, also das Straßenbahn – Museum besuchen.

Porto Attraktion: Historische Straßenbahn von 1940
Historische Straßenbahn
Attraktion Torre dos Clérigos, bester Aussichtspunkt in Porto
Torre dos Clérigos – Beste Aussicht über Porto

Beste Aussichten vom Torre dos Clérigos

Höchster Punkt in der Altstadt von Porto ist der Torre dos Clérigos, der 1763 fertiggestellt wurde. Er ist 76m hoch und damit höchster Kirchturm in Portugal. Wer den Aufstieg über die fast 300 Stufen nicht scheut, kann gegen einen kleinen Obulus auf die Aussichts – Ebene klettern und wird mit einem weiten Rundblick über Porto, das Tal des Douro und bis auf den Atlantik belohnt.

Eine Buchhandlung mit Eintritt – Livraria Lello

Buchhandlung mit Eintritt - Kassenhäuschen der Livraria Lello
Kassenhäuschen zur Livraria Lello

Bevor ich nach Porto kam, kannte ich keine Buchhandlung, für die ein Eintrittsgeld zu entrichten ist. Doch, so was gibt’s! Für die Livraria Lello steht ein paar Meter weiter extra ein kleines Kassenhäuschen auf der Straße (Rua das Carmelitas 144) und am Eingang wird die Karte kontrolliert. Verständlich schon, denn wenn Massen in den Laden drängeln, ohne etwas zu kaufen, steigen die Reinigungskosten ins unermessliche und auch die Abnutzung muß irgendwann zur Restauration führen.

Sehenswürdigkeit Buchhandlung: Livraria Lello
Livraria Lello

Die Buchhandlung Livraria Lello ist eine Attraktion und ein echter Juwel unter den architektonischen highlights von Porto. Die ansprechende Neogotische Fassade ist dabei noch recht bescheiden. So richtig bewundernswert ist der Innenraum im Jugendstil – lange hölzerne Regalreihen an den Wänden, deren Träger in geschnitzte Deckenstützen auslaufen. Im Mittelpunkt des Geschäftsraums eine gewundene, sich mehrfach verzweigende Treppe zum ersten Obergeschoß. Die Decke teilweise mit geschnitzten Rosetten verziert, über der Treppe von einem bleiverglasten Oberlicht erhellt. Die vielen dunklen Holzelemente und das gedämpfte Licht umfangen den Besucher mit einer warmen Atmosphäre, die zum Verweilen und stöbern einlädt.

Joanne K. Rowling, die Verfasserin der Harry Potter Bücher, soll in jungen Jahren oft in der Livraria Lello zu Gast gewesen sein. Sie hat Anfang der 90er Jahre an einer Englischen Schule in Porto als Lehrerin gearbeitet. Angeblich soll die Atmosphäre und Gestaltung der Livraria Lello ihr Inspirationen geliefert haben für die Beschreibung der Zauberer – Geschäfte in der Winkelgasse. Harry Potter – Ausgaben in verschiedenen Sprachen sind jedenfalls einer der Verkaufsschlager der Livraria Lello. Übrigends können Besucher den Eintritt zum Buchladen verrechnen lassen, wenn sie dort etwas kaufen. Allerdings beschränkt sich das fremdsprachige Angebot der Livraria Lello neben Harry Potter Bänden vor allem auf Bildbände und Stadtführer von Porto.

In der Jugendstil - Buchhandlung Livraria Lello in Porto
Jugendstil – Interieur in der Livraria Lello
Eine Jugendstil Sehenswürdigkeit: Verspielte Treppenaufgänge in der Livraria Lello in Porto

Holz, Wolle und Leder – von der Schulmappe bis zum Fahrrad

Wenn ich nun gerade bei besonderen Läden von Porto bin, muß ich gleich mal noch eine Entdeckung ausplaudern: in der Rua da Conceicao, schräg gegenüber der Einmündung der Rua de José Falcao gibt es einen kleinen Laden „Mercado 48, in dem verschiedene handgemachte Utensilien vorwiegend aus Holz und Leder angeboten werden – Kleine und größere Mäppchen, hübsche Strickmützen, Holzlampen mit Leder-Schirm, Täschchen z.T. auch gefilzt bis hin zum Holz-Fahrrad!

Der Besitzer empfahl mir gleich eine Proberunde auf seinem eigenen Holz- Rad, mit dem er täglich zum Laden fährt. Und schon saß ich auf diesem hölzernen Vehikel und kurvte durch die Gassen von Porto! Was soll ich sagen – überrascht war ich schon mal darüber, wie leicht das Rad war. Technisch ist es gut ausgestattet, mit Nabendynamo, LED-Licht,Holz- Gepäckträger, Ledergriffen, gutem Brooks – Ledersattel und dicken Schwalbe Big Apple – Reifen. Tretlager, Bremsen, Lenker, Räder sind solide hochwertige Zutaten aus der Fahrrad – Industrie. Das Fahrgefühl war bestens. Leider nicht ganz billig das Teil, im „niedrigen vierstelligen Bereich“. Der Verkäufer erzählt mir, da sitzt ein älterer Bastler etwas außerhalb von Porto, der diese Fahrräder in Handarbeit aussägt und zusammenschraubt. Ich war schon begeistert. So ein Rad macht optisch was her und die kurze Fahrt versprach durchaus auch jede Menge Spaß für unterwegs.

Nun ja, wer ein nicht alltägliches Mitbringsel von Porto sucht, der sollte mal den Mercado 48 – Laden aufzuchen. Schon ein Blick in die Auslagen des verlockend gestaltenden Geschäfts ist den Weg wert.

Holzfahrrad im Laden Mercado 48

Schlemmen wie bohéme – im Jugendstil – Café Majestic

Natürlich hat Porto eine Menge gastronomische Angebote. Die Restaurants der Ribera am Ufer des Douro erwähnte ich schon. Ein besonderes Kaffeehaus aus „guten alten Zeiten“ ist das Café Majestic in der Rua Santa Catarina (Nr.112). Bereits die Außenansicht lohnt den kurzen Besuch – die durchbrochene Steinfassade gibt den Blick frei auf die dahinterliegende Holz- und Glas- Türen und Fenster. Die Innenausstattung im Jugendstil ist seit rund einhundert Jahren unverändert.

coworking spaces sind keine Erfindung der Neuzeit! Im Café Majestic, welches damals noch Elite hieß, trafen sich die bohemians der (Neunzehnhundert..) zwanziger und diskutierten, sinnierten, schwadronierten und ließen ihren Ideen freien Lauf. Während der salazistischen Diktatur in Portugal dämmerte das Café Majestic etwas ungeliebt dahin. Seit Beginn der Achtziger Jahre erlebte es unter neuen Besitzern ein come back. Angeblich hielt sich J.K.Rowling Anfang der 90er Jahre häufig im Café Majestic auf und schrieb die ersten Kapitel zu Harry Potter in diesen Räumen.

Kirchen im Weltkulturerbe – Zentrum

Neben dem schon erwähnten Dom Sé do Porto gibt es natürlich weitere erwähnenswerte Kirchen in der Stadt. Der Torre dos Clérigos ist ja auch Turm einer Kirche, die im Schatten des Turms geradezu unscheinbar wirkt. Es ist die Igreja dos Clérigos, die „Kirche der Kleriker“. Diese wurde wie der Turm sowie viele weitere Gebäude von Porto vom italienischen Barock – Architekten Nicolau Nasoni errichtet.

Die Igreja de Santo Ildefonso aus dem 18. Jahrhundert, nahe dem Theater São João, ist vor allem von außen sehenswert, da sie mit Azulejo – Mosaiken ausgestaltet wurde.

Portugal: Igreja de Santo Ildefonso
Igreja de Santo Ildefonso

Eine besonders bedeutsame Sehenswürdigkeit von Porto ist die Igreja São Francisco, die 1425 als Teil des Franziskaner – Klosters vollendet wurde. Der Baustil ist überwiegend gotisch. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Innenraum der Kirche barock überformt. Dadurch bekam die São Francisco Kirche eine Fülle goldüberzogener Dekorationen und Schnitzereien der portugiesischen Talha dourada– Periode. Wer die rauschende Pracht der barocken Epochen bis zum Rokokko liebt, darf sich einen Besuch in der Igreja São Francisco auf keinen Fall entgehen lassen. Auf dem früheren Klostergrund hinter der Kirche wurde 1834 der Börsenpalast (Palácio da Bolsa) errichtet.

Top - Sehenswürdigkeit von Porto: Igreja São Francisco mit vergoldeten Altar - Schnitzereien
Igreja São Francisco
Umgebungs - Karte Porto

Reisetips für Porto

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Anreise nach Porto im Norden Portugals

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Porto innerhalb von Portugal gut zu erreichen. Die Bahn schafft es z.B. von Lissabon aus mit der portugiesischen InterCity- Variante in 3 Stunden. Der Bahnhof Porto Campanhã ist an das portugiesische Hochgeschwindigkeits – Bahnnetz angeschlossen, auf dem Neigetechnik – Züge „Alfa Pendular“ verkehren.

Omio Tickets
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Ich bin in Portugal vor allem mit den Rede Expressos Fernbussen unterwegs gewesen, das ist bequem und kostengünstig und in so einem relativ kleinen Land auch recht schnell. Alle größeren, viele kleinere Städte und so manches hoch frequentierte Reiseziel am Rande wird von dieser nationalen Fernbus – Gesellschaft angesteuert. Der Fernbus – Bahnhof befindet sich im Stadtviertel Batalha nahe an der Kathedrale und dem Bahnhof Sao Bento.

Die Fernbus – Verbindungen lassen sich auch online über omio abfragen und direkt buchen*. In der Regel kann man im Fernbus mit online-Ticket einchecken. Leider ist die Portugiesische Bahn nicht am omio Buchungssystem beteiligt.

Porto hat auch den zweitwichtigsten Flughafen Portugals (IATA-code OPO) und wird aus Europa von vielen Orten angeflogen. easyjet* fliegt z.B. von Basel, Brandenburg, Genf, Zürich und Luxembourg nach Porto. Vom Flughafen ist die Metro das schnellste Verkehrsmittel in die Innenstadt von Porto.

Nahverkehr

Porto - Altstadtgasse hinab zum Cais de Ribeira
Altstadtgasse zum Cais de Ribeira

Ich geb zu – ich war nur zu Fuß unterwegs. Mit etwas Elan ist das ganze Stadtzentrum von Porto gut zu erlaufen. Die Höhenunterschiede können allerdings etwas anstrengend sein.

Wie oben bereits beschrieben – Haupt – Verkehrsmittel sind in Porto Stadtbusse. Es gibt zwar drei Straßenbahn – Linien, die mit den historischen Wagen aus den vierziger Jahren bedient werden, aber das ist mehr eine Touristenattraktion von Porto. Für weiter abgelegene Stadtgebiete verkehrt außerdem die Metro mit mehreren Linien, diese wird immer noch ausgebaut. Und dann, wie schon geschildert – Bergbahnen, eine Seilbahn in Via Nova, Aufzüge

historische Straßenbahn am Kai des Douro

Es gibt eine „Porto card“ für ein und mehrere Tage, diese beinhaltet Nahverkehrstickets für die Dauer der Gültigkeit sowie freien Eintritt zu städtischen Museen. Weitere Einrichtungen und Anbieter gewähren Rabatte, z.B. für eine Bootstour auf dem Rio Douro. Die Porto card ist in den Touristenbüros erhältlich. Auf einen schnellen Blick hin erschien mir das Angebot recht günstig. Kommt aber immer darauf an, was Du vor hast und ob Du genau die Attraktionen in Porto auch ansehen möchtest, die dort inklusive sind. Eingeschlossen ist die Metro vom/ zum Flughafen sowie eine Regionalbahn mit „Strand – Anschluß“ in Espinho.

Porto Wetter aktuell

In der nebenstehenden Grafik wird das aktuelle Wetter aus Porto gemeldet. Eine kleine Hilfestellung für Reisende auf der Suche nach Sonnen-Wetter…

Unterkünfte in Porto

Porto Hotel’s

Mit Zwei- und Dreibett-Zimmern oder einer Suite kann das Porto Domos Hotel* aufwarten. Es liegt nahe am Stadtzentrum etwa 600m vom Café Majestic und 800m vom Rivoli Theater entfernt. Die nächste Metro-Station ist nur 300m entfernt. Parkplätze sind vorhanden, müssen aber reserviert und bezahlt werden.

Das Aparthotel Oporto Entreparedes* ist wenige Minuten vom Bahnhof Sao Bento entfernt. Hier stehen Studios und Apartments für zwei bis 6 Gäste zur Verfügung. Die hellen farbenfrohen Zimmer haben Parkettfußböden. Küchenausstattung sowie Tee- und Kaffee-Zubehör sind in den Zimmern vorhanden. Leihfahrräder werden kostenlos angeboten. Das Nationaltheater São João ist etwa 100m entfernt, der Buchladen Livraria Lello 800m.

Dicht am Bahnhof liegt das Ibis Hotel Porto Centro Sao Bento* mit einer Reihe von Doppelzimmern. Das Hotel ist behindertengerecht zugänglich, auch Behindertenparkplätze sind nahe erreichbar. Für die oberen Stockwerke gibt es einen Fahrstuhl. Frühstück und Erfrischungsgetränke erhalten die Gäste im Hotelcafé. Bis zur Kathedrale Sé do Porto, der Buchhandlung Livraria Lello oder der Brücke Dom Luis I sind es unter 900m Fußweg. Im Ibis Hotel Porto sind Haustiere erlaubt.

Standseilbahn an der Ponte Luis I
Standseilbahn mit Spiegelung der Ponte Luis I

Nicht ganz so dicht am Zentrum aber mit guten Verbindungen erwartet das Métier Boutique Hotel Porto* Gäste in Zweibett- Zimmern oder der Dreibett – lifestyle – Suite. Kaffee-/ Tee-Zubehör gehört zu allen Zimmern. Per öffentlicher Verkehrsmittel (v.a. Metro) sind alle Ziele schnell zu erreichen – da empfiehlt sich die „Porto card“ als Nahverkehrs – Ticket. Zu Fuß liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten etwa 1,8km entfernt. Mit dem reichhaltigen Frühstück des Hotels ist das sicher keine große Anstrengung. Abends kannst Du Dich in der Dach – Bar erholen.

Apartments

Gepflegte Apartments für bis zu vier Gästen können im Trait House* gebucht werden. Die Küchen verfügen über Mikrowelle, Wasserkocher, Kühlschrank und Backofen. Garten und Terrasse stehen allen Besuchern offen. Das Café Majestic ist etwa 600m entfernt. Bis zum Torre de Clerigos sind es 1,2km. Der Bahnhof Porto Sao Bento ist nach 900m erreicht.

Fabrica 55* bietet an gleichnamiger Adresse in Porto Studios und Apartments für zwei oder drei Gäste. Die Zimmer verfügen über eine Küchenzeile. Obere Stockwerke sind mit Fahrstuhl erreichbar. Parkplätze, z.T. behindertengerecht, sind verfügbar. Top – Attraktionen von Porto, wie Livraria Lello oder der Torre de Clerigos sind nur rund 200m entfernt.

Die Oporto Lux Apartments* sind freundliche Zwei- und Dreibett – Zimmer mit Küchenzeile und Eßbereich dicht am Stadtzentrum von Porto. Das Rivoli Theater ist etwa 400m entfernt, der Rio Douro 900m und die Brücke Dom Luis I etwas über 1km.

Hostels – budget in Porto

Das Being Porto Hostel* hat Betten in Gemeinschaftsschlafräumen auch extra für Frauen sowie diverse Privaträume von Zwei – bis Vierbett- und Familienzimmer. Diese sind teilweise mit eigenem Bad, teilweise auch mit Gemeinschaftsbad. Es stehen Schließfächer zur Verfügung, für An- oder Abreisetag ist auch die Gepäckaufbewahrung möglich. Die Lage ist hervorragend – alle Ziele im Stadtzentrum sind auf kurzen Wegen zu Fuß erreichbar.

Im Porto Republica Hostel* gibt es eine Reihe von Privatzimmern für zwei, drei oder auch ganze Familien mit oder ohne eigenes Bad sowie Betten in Gemeinschafts-Schlafräumen. Frühstück ist im Angebot inbegriffen. Die Metrostation Trindade ist etwa 5 min zu Fuß entfernt, der Torre de Clerigos und die Buchhandlung Livraria Lello rund 10 min. Zum Rivoli Theater sind es 700m. Garten und Bar bieten Platz für Entspannung.

Grafitto Zahnlücke
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Quelle Produktbilder: Hersteller/ Händler

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