Oranienbaum – Ein Schloß von holländischem Adel

Oranienbaum – Ein Schloß von holländischem Adel

Zum Besuch im Dessau – Wörlitzer Gartenreich gehört nicht nur der Spaziergang im Wörlitzer Park, sondern auch im Schloß und Park Oranienbaum. Obwohl die Anlagen kleiner sind, bieten sie doch einen Eindruck von holländischen Barock und englischen Gärten an der Elbe. Bis heute gibt es von Oranienbaum Beziehungen ins niederländische Königshaus. Deine Entdeckungstour in Stadt und Park Oranienbaum adelt gewissermaßen Deine Reise ins Weltkulturerbe Dessau Wörlitzer Gartenreich.

Die barocke Verwandlung von Oranienbaum

In der sozialistische Ära der DDR etwas heruntergekommen, war Oranienbaum für die vielen Besucher im Wörlitzer Park nur ein Durchfahrtsort kurz vor dem Ziel bei der Anreise. Doch das ist völlig unberechtigt – gerade Schloß, Park und Stadt Oranienbaum sind ein besonderes Ensemble des Barock und von der Entstehung her sogar noch ein Stück älter als der Wörlitzer Park. Denn Oranienbaum entstand bereits am 1645 auf dem Besitz der Fürstin Agnes von Anhalt – Dessau als „festes Haus“, also als kleiner Palast.

Schloß Oranienbaum in Sichtachse vom Markt
Schloß Oranienbaum in Sichtachse vom Markt

Lange Geschichte und gezielte wirtschaftliche Entwicklung

Bereits 1179 gab es auf dem Gebiet von Oranienbaum eine Siedlung mit Namen Nischwitz im Besitz des Klosters Nienburg, die aber um 1500 aufgegeben wurde. Erst durch die Initiative der Fürstin Agnes von Anhalt – Dessau kam es wieder ab 1645 zur Besiedlung der Wüstung.

So richtig startete die Entwicklung von Oranienbaum dann um 1660 mit der Besitzübertragung an die Prinzessin Henriette Catharina von Oranien – Nassau, der Gemahlin des damaligen Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau. Die Dame von holländischem Geblüt hatte Geschäftssinn und regte 1669 den Bau einer Glashütte an. Ab 1693 kamen Brauhäuser dazu. Aufgrund ihrer Abstammung vom Haus Oranien – Nassau erteilte die Prinzessin dem Ort 1673 den Namen Oranienbaum. Ihre drei in deutsche Länder verheirateten Schwestern gründeten ähnlich benannte Schlösser – Oranienburg, Oranienstein und Oranienhof.

Orangenbaum hinter der Orangerie
Orangenbaum an der Orangerie

Eine Stadt im holländischen Barock entsteht

Von 1681 bis 1685 wurde mit einem Palais, Kavalierspavillon und Barockgarten die erste Phase des Schloß – Ausbaus in Oranienbaum vollzogen. Das Schloß diente vorerst als Sommersitz für die Fürstin. Parallel wurde Oranienbaum als barocke Stadt in geometrischen Formen, die die Hauptachse des Palastes und Gartens aufnahm, errichtet. Verantwortlich dafür war der holländische Baumeister Cornelis Ryckwaert.

Die geometrischen Grundformen des barocken Ensembles Schloß, Garten und Stadt sind noch heute erhalten und gut sichtbar. Der Markt liegt vis-á-vis gegenüber dem Palast auf einer Sichtachse. Als Mittelpunkt steht auf dem Marktplatz ein schmiedeeiserner Orangenbaum mit goldenen Früchten. Im rechten Winkel dazu findet sich eine zweite Sichtachse, an derem südlichen Ende 1712 die barocke Stadtkirche errichtet wurde.

Sichtachse zur barocken Kirche
Barocke Kirche in Sicht vom Orangenbaum auf dem Markt

Ab 1693 entstanden im Ort verschiedene Brauhäuser. Oranienbaum erhielt 1695 das Marktrecht.

Nachdem der Gemahl der Fürstin, Johann Georg II. von Anhalt-Dessau, im Jahr 1693 verstarb, wurde das Schloß Oranienbaum zum Witwensitz von Henriette Catharina. In diesem Zusammenhang wurde der Palast zum dreiflügeligen Bauwerk erweitert, so, wie er heute zu sehen ist. Von der reichen Innenausstattung sind allerdings nur noch Teile erhalten. Berühmt ist der Ledertapetensaal, der dem Zeitgeist entsprechend mit dünnen Tierhäuten bespannt wurde. Diese Art der Wandgestaltung wurde von den Mauren nach Spanien gebracht und hat sich in der Folge über Europa verbreitet. In den Niederlanden sind die goudleer (Goldleder) während des Barock in die Adelshäuser eingezogen. Erhalten ist auch der Fliesenkeller, der mit Keramikfliesen aus dem niederländischen Delft ausgeschmückt ist. Gemälde und Fayencen (Keramik) verblieben nur teilweise im Schloß von Oranienbaum. Teile der Gemäldesammlung sind im Schloß Mosigkau zu sehen, welches ebenfalls zum Dessau – Wörlitzer Gartenreich gehört.

Ruheperiode nach dem Tod der Fürstin

Die Fürstin verstarb 1708 und damit geriet das Schloß Oranienbaum in eine gewisse Ruhephase. Von den nachfolgenden Fürsten wurde der Palast nur noch gelegentlich als Jagdschloß genutzt. 1712 erhielt Oranienbaum die schon erwähnte barocke Stadtkirche südlich des Marktplatzes. Ansonsten ist fast nur erwähnenswert, daß die fürstliche Broyhans Brauerei von Dessau nach Oranienbaum verlegt wurde.

Barocke Kirche von 1712
Barocke Kirche von 1712

Oranienbaum als Teil des Gartenreichs

Erst mit dem Urenkel der Fürstin von Oranien – Nassau, Leopold Franz von Anhalt Dessau, zog wieder Leben in das Schloß Oranienbaum. Im Zuge der umfassenden Umgestaltung des Fürstentums zum Gartenreich Dessau – Wörlitz wurde auch Palast und Park Oranienbaum überarbeitet. Im Schloß bekamen einige Räume eine Ausstattung mit chinesischen Elementen. Und im Park wurde von 1793 bis 97 ein chinesischer Inselgarten mit Teehaus, Pagode und Bogenbrücken angelegt. Vorbild waren die Ideen des englischen Gartenbaumeisters Sir William Chambers. Der Chinesische Garten im Park von Oranienbaum ist der einzige noch erhaltene englisch – chinesische Garten in Deutschland.

Chinesisches Teehaus im Park Oranienbaum
Chinesisches Haus
Doppel - Bogenbrücke im Chinesischen Garten
Doppelbogenbrücke im Chinesischen Garten

Die Orangerie

Ab 1812 wurde am südlichen Parkrand die Orangerie gebaut. Ziel war die Unterbringung der großen Sammlung von Orangen – und Zitruspflanzen sowie anderer seltener Gehölze in einem winterfesten Gebäude. Bis heute wird die 175m lange Orangerie dazu genutzt. Es handelt sich also um eine Art historisches Gewächshaus mit großen Glasfronten mit Südausrichtung. Diese Glasfenster können mit hohen hölzernen Fensterläden geschlossen werden. Im Sommer stehen die Pflanzen in großen Kübeln draußen, teilweise auf der Freifläche hinter der Orangerie oder aber auch im Barockgarten hinter dem Schloß.

Die Orangerie in Oranienbaum

Dort ist auch ein abgeschlossener Gärtnerhof sowie ein rätselhafter hölzerner Turm zu entdecken. Das Gefährt darunter konnte ich mir ja noch erklären – eine Art Gabelstabler für Gärtner. In die Gabel können Pflanzenkübel eingehängt und dann transportiert werden. Der „Pflanzturm“ blieb mir zunächst ein Rätsel. Bis ich irgendwann darauf kam, daß die großen schweren Orangenbäume auch mal „umgetopft“ werden müssen. Fährt man also den Kübel mit einem Orangenbaum unter den Pflanzturm, kann man die Orange am Stamm mit Bändern an einem Seilzug nach oben ziehen und den Topf darunter austauschen.

Gärtnerhaus hinter der Orangerie
Gärtnerhaus und Orangenbaumschule
Pflanzturm hinter der Orangerie Oranienbaum
Pflanzturm hinter der Orangerie

Besichtigungen in Oranienbaum

Das Schloß besichtigen

Während der Wörlitzer Park stets gut besucht ist, führt Schloß und Park Oranienbaum noch ein gewisses Schattendasein. Derweil hatte Oranienbaum sogar schon königlichen Besuch: Die frühere niederländische Königin Beatrix ist Schirmherrin der Sanierung im Schloß ihrer Verwandten und hat die Stadt bereits zweimal (2004 und 2012) besucht.

Schloß Oranienbaum mit Springbrunnen vom barocken Schloßgarten aus gesehen
Schloß Oranienbaum mit Schloßgarten

Ein Bummel durch die Stadt Oranienbaum ist natürlich jederzeit möglich. Der Park ist ohne Eintritt für alle geöffnet – ab 21. Mai von 7 bis 21 Uhr und ab 21. Oktober von 7 bis 18 Uhr.

Das Schloß Oranienbaum kann innen nur während der Öffnungszeiten im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Geöffnet ist in der Saison von 1.Mai bis 30. September jeweils Dienstag bis Sonntag (+Feiertage) 10 – 17 Uhr. Ab Mitte März, April sowie Oktober und November sind die Öffnungstage auf das Wochenende (+ Feiertage) beschränkt. Der Besuch im Schloß kostet Eintritt (Vollpreis aktuell 8,50€), der kann durch eine 3-Schlösserkarte mit dem Schloß und Gothischen Haus in Wörlitz und Schloß Mosigkau kombiniert werden. Es werden Führungen angeboten.

Den Park Oranienbaum genießen

Der Park gliedert sich aus meiner Sicht m.o.w. in vier Teile. Direkt hinter dem Schloß liegt ein Barockgarten mit einem Wegekreuz, in dessen Mittelpunkt ein Springbrunnen steht. Entlang der Wege stehen, wie schon beschrieben, zahlreiche exotische Pflanzen und Zitrusbäume in Kübeln.

Fünfgeschossige Pagode im Park von Oranienbaum
Pagode im Chinesischen Garten

Nördlich von diesem Garten findest Du den Chinesischen Inselgarten aus der Zeit des Fürsten Leopold Franz. Dieser ist schon ein Stück urwüchsiger, auch wenn es sich um einen gezielt gestalteten Garten handelt. Mittelpunkt ist das Chinesische Teehaus auf einer Insel zwischen künstlichen Wasserläufen. Dieses steht auf einem gemauerten Bogen über einem der Wasserläufe. Zahlreiche Brücken in verschiedenen Formen schaffen die Verbindungen von Insel zu Insel. Östlich vom Teehaus findest Du den Turm der fünfstöckigen Pagode.

Südlich des Barockgartens, leider direkt an der B 107 streckt sich die Orangerie der Sonne entgegen. Zwischen Orangerie und dem Barockgarten ist besagter Platz mit Pflanzturm und Gärtnerhof. In einem der Gebäude am Gärtnerhof befindet sich eine Besucher – Toilette.

Und dann ist der westliche Parkteil, der eigentlich schon den Charakter eines Laubwalds mit hohen, teilweise recht alten Bäumen hat. Dort kommen die Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Der Zugang zum Park ist während der Öffnungszeiten über verschiedene Pforten möglich – neben der Orangerie, am Schloß, in der Nähe vom Teehaus… Radfahren ist im Park nicht erlaubt, Räder sollen außerhalb abgestellt werden.

Bogenbrücke im Park
Bogenbrücke

Das Tabak Collegium im Schloß Oranienbaum

Lange Zeit war die Umgebung von Oranienbaum auch ein Zentrum des Tabakanbaus in Anhalt. Von 1824 bis 1968 wurde Tabak in Oranienbaum industriell verarbeitet. Davon berichtet das Tabak Collegium im Nördlichen Kavalierpavillon, welches Teil der Ausstellungen im Schloß Oranienbaum ist.

Was gibt’s sonst noch in Oranienbaum?

Gegenüber dem Schloß findest Du ein traditionelles Restaurant – das Gasthaus zum Goldenen Hirsch. In der Nähe der Pagode steht außerhalb des Parks das Oktogon – ein achteckiges Backsteingebäude. Von der Form her also schon mal interessanter als „vier Wände, vier Ecken“. Aber – es ist heute einfach ein Wohnhaus. Gebaut wurde das Oktogon als lutherische Pfarrkirche 1752 (die Stadtkirche ist eine reformierte), nach dem ersten Weltkrieg entwidmet und 1920 zum Wohnhaus umgebaut. Dank an Ines für den Hinweis im Kommentar!

Restaurant Goldener Hirsch Oranienbaum
Restaurant Goldener Hirsch
Das Oktogon - ein Wohnhaus am Radweg nach Wörlitz
Das Oktogon – frühere lutherische Kirche

Es gibt in Oranienbaum einen „Denkmalpfad“ mit immerhin 29 Stationen. Dazu zählen auch einige alte Häuser in der Stadt – ein Ackerbürgerhaus schräg gegenüber dem Schloß, eine historische Schmiede am Markt usw. Manchmal wird auch davon geschrieben, daß Häuser in Oranienbaum vom „holländischen Stil“ geprägt seien. Davon konnte ich allerdings nichts entdecken. Entweder meine Vorstellungen von „holländischem Stil“ entsprechen nicht dem, was damit gemeint ist oder die Häuser sind zu stark „baumarkt-technisch überbaut“ oder es gibt sie einfach nicht… wer dazu was Anderes in Erfahrung bringt, kann sich gern unten in den Kommentaren dazu äußern!

Ackerbürger - Haus am Denkmalpfad in Oranienbaum
Ackerbürger – Haus am Denkmalpfad
Denkmalpfad Oranienbaum: Schmiede am Markt
Schmiede am Denkmalpfad Oranienbaum

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Reisetips für Oranienbaum

Natürlich kann man Oranienbaum und Wörlitzer Park „zusammen sehen“ – räumlich liegen beide ja nur 8km auseinander. Doch dafür reicht meiner Meinung nach ein Tag nicht. Wer wirklich neugierig ist, findet in Oranienbaum schon allein genug spannenden Stoff für einen Tag. Und Wörlitz ist angesichts der Größe immer wieder für mehr Zeit und Aufmerksamkeit gut.

Das Wetter

Wie es heute in Oranienbaum aussieht und ob ein ausgedehnter Parkbesuch passend ist, verrät Dir die nebenstehende Wetter – Übersicht.

Die Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kannst Du einfach nach Oranienbaum anreisen. Nächster Bahnhof für die Bahn – Anreise* wäre Dessau Hauptbahnhof. In der Sommersaison fährt von dort ab Bahnsteig 1 die Wörlitzer Eisenbahn mit Triebwagen und macht auch Station in Oraninenbaum. Betreiber der Wörlitzer Eisenbahn sind die Stadtwerke Dessau, DB-Fahrscheine oder mdv – Tickets gelten nicht. Die Fahrradmitnahme in der Wörlitzer Eisenbahn ist kostenlos. Gesamtstrecke bis Wörlitz sind 19km, ein Einzelfahrschein für Erwachsene kostet 6,50€, es gibt „kleine“ und „große“ Familientickets.

Außerdem verkehrt eine PlusBus – Linie 310 Gräfenhainichen – Oranienbaum – Dessau, die auch an Wochenenden und Feiertagen verkehrt. Damit wäre der Bahnhof Gräfenhainichen (nur Nahverkehrszüge) eine weitere Umsteigemöglichkeit bei Bahnanreise.

Triebwagen der Dessau Wörlitzer Eisenbahn
Triebwagen der Dessau Wörlitzer Eisenbahn

Mit dem Auto oder Mietwagen* verläßt Du die Autobahn A9 zwischen Leipzig und dem Dreieck Potsdam an der Anschlußstelle Dessau Ost. Dann fährst Du auf der B 107 aber nicht nach Dessau, sondern in östlicher Richtung und bis schon nach rund 8km Kilometern in Oranienbaum.

Parken ist in Oranienbaum bisher eher kein Problem – es gibt viele freie Parkflächen ohne Gebühren im Umfeld der Orangerie oder im Stadtgebiet. Mit dem Wohnmobil* solltest Du aber auf den Campervan – Stellplatz am Wörlitzer Park wechseln (rund 8km).

Du kannst auch gut mit dem Fahrrad anreisen. (So war ich letztlich unterwegs…) Wörlitz liegt ja am Elberadweg zwischen Wittenberg und Magdeburg. Von Wörlitz bis Oranienbaum sind es nur rund 8km auf einem markierten Verbindungsweg (Schild mit Hochrad), der weitgehend auf Deich- oder Landwirtschaftswegen und nur kurz über die normale Straße führt. Leider habe ich in Oranienbaum keine verschließbaren Fahrradabstellboxen gefunden, wie sie am Wörlitzer Park inzwischen zu finden sind. Mit Gepäck mußt Du Dir zur Sicherung also etwas einfallen lassen. Bei Übernachtungen in Oranienbaum bieten die Quartiere i.d.R. auch gesicherte Fahrradabstellplätze.

Prinzenstein von 1771 - Grenze des Elbehochwassers
Der Prinzenstein markiert den End – Stand vom Elbehochwasser von 1771

Unterkünfte in Oranienbaum – Hotel und Ferienapartment

Praktisch gegenüber der Orangerie steht das ***Hotel und Restaurant Goldener Fasan* und bietet Einzel- und Doppelzimmer. Ein super Ausgangspunkt zur Erkundung des ganzen Welterbe – Gartenreichs Dessau – Wörlitz, denn das Hotel hält für seine Gäste auch Leihfahrräder bereit. So kannst Du den Radweg nutzen und auch noch den Wörlitzer Park samt Schloß besuchen. Wer z.B. auf dem Elberadweg mit eigenen Fahrrädern anreist, kann im Hotel Goldener Fasan die Räder sicher einschließen lassen – bis zu 25 Fahrräder können so gesichert werden. Das Hotel hat eine Terrasse und einzelne Zimmer mit Balkon. Für Kinder gibt es Brettspiele sowie Spielgeräte für draußen. Ausgedehnte Exkursionen können mit Lunchpaketen abgesichert werden. Parkflächen stehen kostenfrei zur Verfügung. Haustiere sind erlaubt aber kostenpflichtig.

Oranienbaum Hotel Goldener Fasan
Hotel Goldener Fasan

Ein Ferienapartment über zwei Etagen für max. 6 Personen bietet das Künsterquartier Ampelhaus* in Oranienbaum. Das ist ein Künstlerhaus mit Ausstellungen und Ateliers, welches jetzt auch Gäste empfängt. Eine Küche ist ebenfalls vorhanden, so daß auch Selbstversorger alles finden, was sie brauchen. Für die Abendunterhaltung gibt es Brettspiele. Wer mag, kann sich abends an der Feuerschale im Hof mit den Gastgebern treffen. Bis zum Schloß und Park sind es nur wenige Schritte zu Fuß. Für Elektro – Autos ist eine Lademöglichkeit vorhanden.

Beliebt ist auch das Hotel Landhaus Wörlitzer Hof* bei allen, die sowohl Oranienbaum als auch Wörlitz besuchen wollen. Dieses Hotel liegt direkt neben einem der Parkeingänge und nur rund 200m vom Schloß Wörlitz entfernt. Geboten werden geräumige Einzel- und Doppelzimmer in unterschiedlichen Preiskategorien, einige auch mit geeigneter Ausstattung für bewegungseingeschränkte Gäste und Rollstuhlfahrer. Radreisende können ihre Fahrräder sicher in einem verschlossenen Raum abstellen.

Weitere Unterkünfte sind im nahen Wörlitz und der Umgebung zu finden.

Hotel Landhaus Wörlitzer Hof
Hotel Wörlitzer Hof

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One thought on “Oranienbaum – Ein Schloß von holländischem Adel

  1. Dieser Artikel beinhaltet leider einige Fehler, z.B. war das Oktagon die Kirche der Lutheraner, der Prinzenstein zeigt nicht den Endstand des Hochwassers von 1771, sondern dient als Gedenkstein an das Hochwasser und das Bad des Erbprinzen Friedrich in den Fluten durch einen in Wörlitz gebrochenen Deich.

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