Sintra in Portugal – Paläste, maurische Festung, Capucho – Kloster

Sintra in Portugal – Paläste, maurische Festung, Capucho – Kloster

Eines der highlights einer Portugal – Reise kann der Besuch in der Region um Sintra werden. Etwa 30km westlich der Hauptstadt Lissabon gelegen, bietet Sintra neben einer beeindruckenden Landschaft mit der Serra de Sintra vor allem eine Reihe von Palästen, Burgen und anderen Zeitzeugen der Vergangenheit. Einige davon beherbergen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst oder historischer Schau. Nicht umsonst ist die Region Sintra seit 1995 Weltkulturerbe der UNESCO. Ein imposanter Abschluß der Sintra- Erkundung kann eine Stipvisite am „Cabo da Roca“ sein – der westlichste Punkt von Kontinentaleuropa hoch über dem Atlantik.

Für Deinen Besuch in der Region Sintra solltest Du mindestens 2, 3 Tage Zeit einplanen.

In der Stadt Sintra

Sintra selbst als alte Stadt hat einen sehenswerten Kern mit teilweise schmalen verwinkelten Gässchen. Viele palastartige Villen prägen das Bild, sowie Du ein Stück vom Zentrum in Richtung Berge unterwegs bist. In Sintra ist der königliche Palácio Nacional de Sintra die prägende Gebäudegruppe und bekannteste Sehenswürdigkeit. Besonders fallen die beiden konischen Schornsteine der Palast – Küche ins Auge. Das nenn‘ ich mal einen Dunstabzug – mit Küchengerüchen gab es da sicher keine Probleme!

Palacio Nacional de Sintra
Sintra Palast

Der Palast wird auch Palácio da Vila oder Paço Real genannt. Der Bau stammt ursprünglich aus dem 15.Jahrhundert und wurde auf den Grundmauern einer maurischen Palastanlage als Sommerresidenz errichtet. Die ursprüngliche Inneneinrichtung im Stile der Renaissance wurde nach dem Erdbeben von 1755 neu gestaltet, wobei vielfach Keramik-Mosaik mit Azulejos verwendet wurden. Einer von drei hervorzuhebenden Sälen ist der Saal der Elstern, dessen Decke 136 Elstern hält. Diese stehen für 136 schwatzhafte Zofen, die fleißig die Gerüchteküche angeheizt und der Königin eine Verfehlung des Königs „gesteckt“ haben sollen. Bemerkenswerte Attraktionen sind auch der Wappensaal und der Saal der Schwäne.

Quinta da Regaleira ist eine weitere palastartige Villa mit großartigem Park am Berghang der Serra de Sintra. Zum Palast im neo-gotischen Stil von 1910 gehört eine Kapelle sowie Springbrunnen, kleine Seen, ein Wasserfall und Grotten mit Tunnelsystem in dem 4ha großen Park.

Allerdings habe ich mich nicht so lange in der Stadt selbst aufgehalten. Die Berge der Serra de Sintra locken zu sehr, vor allem mit der schon weithin sichtbaren Mauren – Festung.

Portugal Sintra - Weltkulturerbe - Büro
Weltkulturerbe – Büro in Sintra
Weltkulturerbe Sintra: Quinta da Regaleira
Quinta da Regaleira

Castelo dos Mouros – die maurische Festung

Hoch oben auf den Berggraten über der Stadt Sintra beherrschen Mauern mit Türmchen und Zinnen das Bild – eine Festung aus den Zeiten der maurischen Besiedlung der iberischen Halbinsel. Zu Fuß mache ich mich auf den Weg dorthin – zuerst einige enge und schattige Straßen entlang zwischen den hohen Mauern der parkähnlichen Anwesen. Dann biegt mein Pfad in den Garten an der Vila Sassetti, der an einer ersten größeren Steigung liegt. Die Wege sind von Bäumen beschattet und ruhig, zumal die Straße sich etwas entfernt in weiten Serpentinen den Berg hinauf windet. Dafür habe ich ab und zu einige Treppen als Anstieg zu bewältigen.

Portugal: Maurische Festung in Sintra
Maurische Festung

Castelo dos Mouros, die maurische Festung liegt auf einer vorgelagerten Bergkuppe der Serra de Sintra. Zum Tal hin erstreckt sich eine mächtige Mauer mit mehreren Wachttürmen, von denen aus man schon einen guten Blick weit ins Land nördlich von Sintra hat. Und man kann die Küstenlinie und den Atlantik sehen. Zu diesem Zweck wurde die Festung einst auch gebaut – die Mauren hatten den Südteil der iberischen Halbinsel über mehrere Jahrhunderte fest im Griff. Doch dazu bedurfte es der Kontrolle von Land und See, eben auch von solchen starken Festungen aus.

Hinter den Mauern sind weitere Spuren von Gebäuden zu entdecken sowie runde, ins Gestein geschlagene „Kessel“. Das waren wohl Speicher für Getreide, die darin mäusedicht gelagert werden konnten. Eine große Zisterne ermöglichte es, genügend Wasser-Vorräte für lange Belagerungen zu speichern. Ställe, Wach-Stuben, ein Gebetshaus gehörten zu Einrichtung. Immerhin ist diese Festungsanlage über tausend Jahre alt – sie stammt etwa aus dem 9. Jahrhundert. Lange Zeit war die Anlage umkämpft. Immer wieder versuchten christliche Heere die islamischen Mauren von der iberischen Halbinsel zu verdrängen. Dabei kam es auch um Sintra häufiger zu Schlachten. Erst 1147 wurde die maurische Festung bei Sintra vom portugiesischen König Alfons I. erobert und dauerhaft gehalten.

Portugal:  Mouros Castle Sintra - Zisterne der Maurischen Festung
Zisterne der Maurischen Festung

Schloß Pena – das „portugiesische Neuschwanstein“

Über einen Bergsattel und noch ein Stück weiter nach oben findet sich mit dem Palácio national de Pena eine weitere Attraktion von Sintra. Das ist so ein wenig „Märchenschloß“ für romantische Geschichten, doch alt ist dieser Palast nicht. Das Schloß Pena wurde erst ab 1840 erbaut. Ein Vergleich mit Schloß Neuschwanstein in Bayern ist nicht so verkehrt – Schloß Pena soll den Bayern – König Ludwig II. zum Bau desselben inspiriert haben.

Pena Palast am Abend - Weltkulturerbe Sintra in Portugal
Pena Palast

Eigentlich ist alles „Neo“ – dicht beieinander finden sich Elemente von Neo-Renaissance, Neo-Gotik, Neo-Manuelinik, Neo-Barock und Neo-Rokkoko im Pena Palast. Selbst der Komponist Richard Strauss soll über die Maßen begeistert vom Märchen – Schloß Pena gewesen sein. Klar, der Anblick der in leuchtenden Farben aus dem Grün der Berghänge aufragenden Gebäude ist schon bemerkenswert. Allerdings können einige Details, von nahem betrachtet, schnell einen ziemlich überladenen Eindruck hinterlassen.

Der Palácio de Pena wird übrigens trotz dieser Pracht auch „Kummerschloß“ genannt. „Pena“ bedeutet nämlich Kummer, Traurigkeit. … also alles andere als ein Freuden – Märchen. Dieser Name leitet sich von einem Kloster ab, daß zuvor auf dem Gelände stand. Auch das Kloster wurde bei dem schweren Erdbeben von 1755 weitgehend zerstört. Der geschwächte Orden kam nie wieder richtig auf die Füße, so daß die Anlage Anfang des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Der portugiesische König Ferdinand II. kaufte die Grundstücke und begann mit dem Bau des Palácio de Pena.

Sintra - Pena Palast Portal
Pena Palast Portal
Pena Palast Sintra - Toreinfahrt
Tore Pena Palast
Pena Palast Sintra: Teeservice
ready for tea
Sintra - Pena Palast Küche
Küche Pena – sofort einsatzbereit

Parque de Pena und Cruz Alta

Auch der Park am Schloß Pena zählt zu den Weltkulturerbe – Sehenswürdigkeiten von Sintra. Vor allem, wer botanisch und dendrologisch interessiert ist, wird sich an der Vielzahl von Pflanzen und Bäumen unterschiedlichster Arten erfreuen. Angeblich war der Hang am Palácio de Pena während der Bauphase Mitte des 19. Jahrhunderts kahl wie eine Mondlandschaft und wurde von den Einheimischen auch Monte da Lua – Mondberg genannt. Mit der Anlage des Parks kamen über 200 verschiedene einheimische, aber auch exotische Pflanzen und Bäume in die Erde. Von Camelien, Azaleen und Rhododendron bis zu mächtigen Mammut-Bäumen reicht die Sammlung. Beeindruckend sind dicke Kork-Eichen mit ihren kantigen Kork-Rinden sowie tasmanische Baumfarne, die querhängende Äste im maritimen Feuchtklima überwuchern und zusammen mit Moosen einen urigen Charakter erzeugen.

Sintra, Portugal: Zauberwald im Pena Parque
Zauberwald im Pena Parque
Sintra, Portugal: Chalet da Condessa d'Edla im Pena Parque
Chalet da Condessa d’Edla

Im Park findet sich die höchste Erhebung der Serra de Sintra mit dem „Cruz Alta„, ein Steinkreuz auf einem Felsengipfel (528m). Von dort ergibt sich ein hervorragender Rundumblick über Lissabon und die weite Trichtermündung des Tejo, die Bergwälder um Sintra bis hin über die Atlantik – Küste im Westen.

Wer mehr Zeit im Parque de Pena verbringt, kann weitere Gebäude entdecken wie ein Gärtnerhaus, Gewächshäuser, in denen frische Jungpflanzen heranwachsen, oder auch das Chalet da Condessa d’Edla. Interessant als Detail ist, daß die Faschen der Fenster, Balkon-Geländer sowie Trauf-Blenden alle mit Kork-Platten verkleidet wurden. Auch im Inneren des Chalets sind Wände mit Kork- Inlays verkleidet.

Das Chalet da Condessa d’Edla befindet sich im westlichen Teil des Pena Parks, umgeben vom gleichnamigen Garten der Condessa Elise. Diese war die Geliebte des Königs Fernando II, der Elise unbedingt heiraten wollte, was zu dieser Zeit in Portugal einen Skandal bedeutete: Elise stammte aus der Schweiz und war in Amerika eine bekannte Opernsängerin. Sie hatte bereits eine Tochter von einem unbekannten Vater und war von nichtadliger Geburt. Der König Fernando II bedrängte seinen Cousin Ernest II Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, der Elisa mit dem Titel der Condessa d’Edla adelte. Das Haus im Pena Park wurde von dem Liebespaar „eigenhändig“ im Stile eines schweizerischen Chalets geplant und gebaut.

Sintra, Portugal : Pena Parque - Gärtnerhaus
Gärtnerhaus im Pena Park
Sintra, Portugal: Farne auf Korkeiche im Pena Parque
Farne auf einer Korkeiche
Pena Park - Profil durch Korkeichen - Stamm mit Kork - Rinde
Querschnitt durch Korkeichen – Stamm mit Kork-Rinde

Convento dos Capuchos – das Cappuchino-Kloster

Westlich vom Pena Park findet sich eine weitere Sehenswürdigkeit von Sintra, die einen Besuch wert ist – den Convento dos Capuchos. Für mich war das der Einfachheit halber und leichter zu merken: das „Cappuchino – Kloster“. Obwohl das so nicht stimmt – die „Capuchos“ sind Franziskaner – Mönche. Die Kapuzinermönche heißen im portugisischen „Capuchinhos“. Doch zu diesem Fehler führte die deutsche Ausgabe eines ansonsten top – designten flyers zum Kloster, der fälschlicherweise mit „Kapuziner -Kloster“ betitelt ist.

Ich bin dahin gelaufen, doch das ist nicht unbedingt zu empfehlen. Denn der Weg zum Capuchos – Kloster, etwa 6km vom Sintra entfernt, führt unvermeidlich über eine schmale, ermüdende Teerstraße. Allein vom Garten der Condessa d’Edla im Pena Park sind es ca. 4,8km.

Convento dos Capuchos bei Sintra - Übersichtsdarstellung
Convento dos Capuchos – Übersicht

Die Anlage des alten Klosters „zum heiligen Kreuz“ ist nicht sehr groß, aber schon besonders. Sie liegt tief im Wald versteckt. Die Gründung des Klosters 1560 geht auf Alvaro de Castro zurück. Dessen Vater, Joao de Castro, Vizekönig von Indien, soll sich nach einer Legende bei der Jagd verirrt und auf einem Felsen zum Schlafen gelegt haben. In einer Vision soll er den Auftrag zur Gründung des Konvents an dieser Stelle erhalten haben, was sein Sohn für ihn nach seinem Tod übernommen hat.

Sintra, Portugal : Eingang zum Convento dos Capuchos
Eingang zum Capucho – Kloster am „Platz der Kreuze“

Die kompakte Anlage des Convento dos Capuchos schmiegt sich eng an einen Felsen. Teilweise sind die Räume in den Stein gehauen worden. Das Leben dort muß sehr entbehrungsreich gewesen sein. Kleine dunkle Zellen waren kaum besser als manche Höhle. Als ich die Kammern besucht habe, war alles feucht und kühl und es roch an vielen Stellen nach Schimmel. Nicht vorstellbar, dort einige Tage zu wohnen, geschweige denn ein Leben zu verbringen. Trotzdem vermittelt das Ensemble auch ein Stück Geborgenheit – aufgrund seiner baulichen Dichtheit. Mit einer Gemeinschaft aus geistig nahestehenden Menschen, weit weg von aller Zivilisation, das hat was. Abends zusammen auf dem kleinen Platz am Brunnen sitzen, musizieren oder Geschichten erzählen… Abgesehen von den „baulichen Mängeln“ ist dieser Ort eine Idylle. Eine Besichtigung früh morgens empfiehlt sich, möglichst bevor zu viele Besucher den Eindruck der Abgeschiedenheit verwischen.

Wie bei Klöstern üblich, gibt es einen Kräutergarten bzw. so einige botanische Kostbarkeiten im Gelände zu entdecken.

Sintra, Portugal: Convento dos Capuchos - Klaustrum
Convento dos Capuchos – Klaustrum
Sintra, Portugal: Kapelle im Convento dos Capuchos
Kapelle im Convento

Der westlichste Punk Kontinentaleuropas – Cabo da Roca

Westlich der Serra de Sintra, wo die Ausläufer der Berge an die Atlantik – Küste stoßen, befindet sich das Cabo da Roca. Das ist der westlichste Festlandspunkt Europas. Über beeindruckende Klippen reicht der Blick weit hinaus auf das Meer, welches mit Gewalt auf die Felsen brandet. Eine Steinsäule mit Kreuz markiert diesen Punkt etwa 140m über Seehöhe, der durchaus einige Besucher anzieht. Einige Meter weiter befindet sich in einem geschlossenen Hof der Leuchtturm für diese Landmarke.

Geduldige Naturliebhaber können neben den weit verbreiteten Turmfalken (falco tinnunculus) auch die seltenen Wanderfalken( falco peregrinus) in den Felswänden entdecken, welche dort brüten. Ebenfalls kommt die Krähenscharbe (phalacrocorax aristotelis), eine Verwandte des Kormorans, in den Küstenfelsen vor. Die Felskappe wird von der Eßbaren Mittagsblume, auch Pferdefeige (Carpobrotus edulis) genannt, überwuchert, die fleischige rot-graugrüne Blattkörper und gelbe Blüten hat.

Portugal: Cabo da Roca, westlichster Punkt von Kontinental - Europa
Am Cabo da Roca
Cabo da Roca, Portugal: lighthouse
Leuchtturm Cabo da Roca

Besuchstips für Sintra

Allgemeine Tips zur Anreise und zum Aufenthalt in Portugal findest Du in den „Reisetips Portugal„.

Anfahrt nach Sintra

Sintra ist von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon aus schnell zu erreichen. Die Regionalbahn Linha de Sintra verkehrt in dichtem Takt vom Bahnhof Lissabon Rossio direkt in die Weltkulturerbe – Stadt. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß ins historische Zentrum.

Fortbewegung in Sintra

Hast Du genügend Zeit, dann kannst Du vieles zu Fuß erkunden. Das Stadtzentrum von Sintra sowieso, aber auch zur Mauren- Festung Castelo dos Mauros oder dem Bergschloß Pena gibt es Wanderpfade durch die grünen Berghänge – zumindest teilweise abseits der Straßen. Das abgelegene Cappuchino-Kloster Convento dos Capuchos ist leider nur zu Fuß oder mit eigenen Verkehrsmitteln (Leihfahrrad, Mietwagen: Campo Raso Sintra*) zu erreichen.

Sintra bietet außerdem gute Lokalbus – Linien, so daß Du z.B. einen Weg laufen, die andere Richtung aber mit dem Bus fahren kannst. Zur Mauren – Festung und zum Schloß bzw. Park Pena fährt die Lokalbus – Linie 434. Cabo da Roca ist Endpunkt einer der Lokalbus – Linien (403) und wird regelmäßig bedient.

saisonale Tram haltestelle Colares Richtung Küste
Colares – Die Tram fährt nur im Sommer

Im Sommer fährt von Sintra aus eine elektrische Straßenbahn über Colares (bis dort entlang der Straße EN247) nach Praia das Macás und hält dort praktisch neben dem großen Strand.

Das aktuelle Wetter in der Sintra Region

In der nebenstehenden Grafik findest Du die aktuellen Wetter – Vorhersagen für die Region Sintra für heute und die nächsten drei Tage.

Unterkünfte und Herbergen in Sintra

Du hast die Wahl – natürlich kannst Du auch in Lissabon ein Quartier beziehen und von dort aus mit der Regionalbahn nach Sintra anreisen. Für einen schnellen Eindruck von dieser Weltkulturerbe – Region reicht das vielleicht. Möchtest Du jedoch gründlicher, langsamer und bedächtiger die Region kennenlernen, ist ein schönes Quartier direkt in Sintra zu empfehlen. Dann kannst Du in Ruhe verschiedene Exkursionen machen, die Museen und Ausstellungen genießen, die Natur der Serra de Sintra und der Küstenlandschaft entdecken und abends, wenn die Tagestouristen verschwunden sind, das Kleinstadtflair von Sintra auf Dich wirken lassen.

Freundliche Apartments in historischen Häusern von Sintra

Lichtdurchflutete luftige und geräumige Zimmer gehören zum Hotel – Angebot der Hospedaria Cafe Pielas*, etwa 1km vom Palacio Nacional de Sintra und dem Zentrum entfernt. Café und Bar im eigenen Haus sowie mehrere Restaurants und weitere portugiesische Cafés in der nahen Umgebung bieten reichlich Stärkungen vor und nach der Stadterkundung und dem Besuch der vielen Sehenswürdigkeiten in Sintra und Umgebung. Alle Zimmer verfügen über Dusche/ Bad sowie Kaffee/ Tee- Zubehör.

Die großen Apartments der Villa Alba in Sintra* mit Schlafmöglichkeiten für 4 bis 6 Gäste haben voll ausgestattete Küchenzeilen mit Kühlschrank, Wasserkocher und Mikrowelle. Hervorragend bewertete Unterkunft nur etwa 700 m vom Palacio Nacional de Sintra entfernt, beste Ruhegelegenheit vor oder nach der Stadtbesichtigung in einer alten portugisischen Villa.

Ebenfalls bestens bewertet sind die Apartments der Villa Municipio „urban chic“*, etwa 300 m vom Stadtzentrum und dem Nationalpalast Sintra entfernt. In den Apartments finden zwei bis 4 , mit Zusatzbetten bis 6 Gäste Unterkunft. Küchen sind vorhanden. Das Erdgeschoß-Apartment ist ohne Stufen zugänglich, ein Behindertengerechter Parkplatz steht am Haus zur Verfügung. Cafés und Restaurants sind unmittelbar in der Umgebung zu finden. Die Apartments der Villa Municipio gehören zu den am Besten bewerteten Unterkünften in Sintra.

Gesundes Essen und Landluft – Galo Preto Bed & Breakfast

Galo Preto Sintra Unterkunft auf dem Lande

Etwa 3 km außerhalb von Sintra bietet Galo Preto Urban agriculture* hervorragende Unterkunft auf dem Lande in Zimmern für zwei bis drei Gästen. Das Frühstücksbuffett bietet gesunde Speise- Angebote zum Großteil aus dem eigenen Garten. Auf der Sonnenterrasse können Sonnenschirme und die Gartenmöbel zur Entspannung genutzt werden. Parkplätze gibt es kostenfrei am Haus. In der Nähe befindet sich auch ein Golfplatz.

Hostels – budget in Sintra

Das kleine gemütliche Nice way Sintra Hostel* bietet Übernachtungs – Betten im Schlafsaal, aber auch Privatzimmer von 2 bis 4 Personen und Familienzimmer mit Bad bzw. Gemeinschaftsbad. Eine Gemeinschaftsküche sowie ein Grill im Garten können zur individuellen Speisenbereitung genutzt werden. Das Nice way Hostel ist nur ca. 300m vom Sintra National – Palast entfernt, bis zum Pena Palast sind es ca. 1,5km. Filmnächte und Dinnerabende gehören zu den Abendangeboten des hostels. Fahrräder können gegen Gebühren ausgeliehen werden. Für Kinder gibt es einen indoor-Spielbereich.

Eine Adresse schnell zu erreichen: Das Moon Hill Hostel in Sintra* befindet sich nur etwa 300m vom Bahnhof entfernt und bietet Betten im Schlafsaal sowie vom Zweibett bis Familienzimmer auch mit eigenem Bad oder Gemeinschaftsbad verschiedene Möglichkeiten zur Übernachtung. Täglich gibt es ein Frühstücks – Angebot. Weitere Mahlzeiten sind im hauseigenen Restaurant möglich. Der Zugang zum Sintra Moon Hill Hostel ist rollstuhlgerecht. Bis zum Sintra Nationalpalast sind es rund 200m. Die maurische Festung (700m) kann vom Hof aus bereits gesehen werden. Bis zum Pena Park und Palast sind es ca. 1,5km.

Caravan Platz: Sintra Vintage Caravan

Ein Stück außerhalb von Sintra und schon mit Meerblick bietet der Sintra Vintage Caravan* Stellplätze, aber auch einige Zimmer für bis zu 4 Gästen. Diese liegen im Erdgeschoß und sind auch für gehbehinderte gut zugänglich. Ein Außenpool gehört zur Anlage. Waschmaschine, Küche und Gemeinschaftsbad sind verfügbar. Bis zum Strand Praia Pequena do Rodizio sind es ca. 2,8km. Der Nationalpalast von Sintra ist etwa 9km entfernt.

3 Tage Sintra – so könnte das aussehen:

1. Tag – Stadterkundungen in Sintra

Anreise nach Sintra, Einchecken im Quartier und Gepäck abwerfen.

Dann einen Tag in der Stadt selbst mit Besuch des Palácio Nacional de Sintra, Stadtbummel, Genuß von Moderner Kunst im Museu de Arte Moderna oder Bildhauer – Kunst im Museu Anjos Teixeira

Sintra zur Zeit der Römer entdecken in den Ruínas de São Miguel de Odrinhas (per Bus, ca. 10km nördlich).

Sintra Portugal: In der Altstadt
In der Altstadt von Sintra

2. Tag – Maurenfestung und Pena – Palast

Besuch der Maurischen Festung, des Palácio Nacional de Pena und des Parque de Pena: Das wird eine „Ganztags – Veranstaltung“! Jedenfalls, wenn Du nicht überall nur durchrennst und 2, 3 insta-Fotos schießen willst. Dazu ist es keine schlechte Idee, etwas zu Essen und auf jeden Fall Wasser einzupacken. Auf dem Weg den Berg hoch und im Park bist Du länger unterwegs, durchaus etwas abseits von Imbiß – Einrichtungen. Du kannst den Bergpfad im Park der Vila Sassetti hinaufsteigen und für den Rückweg den Bus nehmen (erkundige Dich rechtzeitig nach den letzten Fahrten zurück).

Serra de Sintra - Bergkette in Portugal
Serra de Sintra

3.Tag – Convento dos Capuchos und der westlichste Punkt Europas

Besuch im Cappuchino – Kloster. Die Wanderung von Sintra zum Convento reicht etwa 6,8km, überwindet ca. 200 Höhenmeter und dauert ca. 1,5 Stunden. Oder nimm ein Leihfahrrad oder Mietwagen* und komm vor den Besuchermassen am Convento dos Capuchos an, gleich nach der morgendlichen Öffnung. Dann gelingt Dir auch der Zeitsprung ins 16. Jahrhundert. Ggf. gibt es Taxis oder andere privat organisierte Transportmittel zum Cappuchino- Kloster. Das wäre Voraussetzung für die folgende Wanderung:

Vom Cappuchino- Kloster aus kannst Du auf einem Wanderweg Caminho dos Carreiros nach Colares gelangen. Der Weg führt zuerst noch durch schöne Bergwälder. Später öffnet sich die Sicht und Du bekommst einen Blick auf die Landschaft und das Schloß Pena aus einer anderen Perspektive. Von Colares nimmst Du den Bus direkt zum Cabo. Auch zurück nach Sintra fährt ein Bus von Cabo da Roca.

Wenn Du noch eine weitere (3.)Nacht in Sintra gebucht hast, dann genieße einen entspannten Abend und überlege Dir, ob Du am nächsten Vormittag noch etwas anschauen möchtest. (Es gibt weitere Villen und Paläste wie z.B. Quinta da Regaleira und auch ein militärhistorisches Luftfahrt-Museum in Sintra).

Sintra Fonte da Pipas

Als kleine Zusammenfassung hier ein „Sintra – FAQ“:

Wo liegt Sintra?

Sintra ist eine Stadt und Region etwa 30 km (nord-)westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Mit einer Regionalbahn ist Sintra schnell zu erreichen.

Wieviel Zeit sollte man für Sintra einplanen?

Natürlich kann man die 30 km nach Sintra schnell mal von Lissabon aus fahren und für einen Tag einen kleinen Eindruck von der Weltkulturerbe – Region bekommen. Doch Sintra hat mit mehreren offenen Palästen, beeindruckenden Parkanlagen, der Maurischen Festung und dem Capucho – Kloster genügend für einen Besuch über 2 bis 3 Tage zu bieten. Es ist sinnvoll, sich dafür eine Unterkunft direkt in Sintra zu suchen.

Was muß man in Sintra gesehen haben?

Neben einem Eindruck insgesamt von der historischen Altstadt ist der Nationalpalast Sintra (Palácio Nacional de Sintra) den Besuch wert. In Sintra selbst ist außerdem die Quinta da Regaleira mit ihrer Villa und dem vielgestaltigen Park beliebter Anlaufpunkt. Spannend ist auch die Maurische Festung, die hoch über der Stadt auf einem Berggrat steht und Einblicke in die maurische Besiedlung gewährt. Nahebei ist außerdem Schloß und Park Pena, das portugiesische „Neuschwanstein“ offen für Besichtigungen. Etwas abgelegen, aber sehenswert ist das alte Capucho Kloster mitten in den Wäldern der Serra da Sintra.

Wann wurde Sintra gebaut?

Besiedlungsspuren gehen bis in die Steinzeit zurück. Auch die Römer waren lange Zeit vor Ort. Der Name Sintra geht auf erste Aufzeichnungen der Mauren von 711 zurück, die von der Ortschaft Xintara zeugen. Portugiesisch – christlich wurde die Region Sintra nach der Rückeroberung 1147 und erhielt 1154 portugiesisches Stadtrecht.
Sintra in der Maurischen Festung

Schöne Tage in Sintra? Teile den link!

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Gute Tips für Deinen Aufenthalt in der Weltkulturerbe – Region Sintra geben. Dann würde ich mich über einen Kommentar freuen (vielleicht mit ein paar highlights Deines Besuchs in Sintra) Und vergiß nicht, den link zum Sintra – Beitrag in Deinen social media – Kanälen zu streuen!

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