Pisa – alles ein bißchen schief…

Pisa – alles ein bißchen schief…

Eigentlich heißt es immer, schief sei englisch und deshalb modern… In Pisa hat schief wohl eine fast tausend Jahre alte Tradition. Der berühmte Schiefe Turm von Pisa steht da ganz am Anfang, doch auch mit der Stadtentwicklung ist wohl einiges nicht so gerade gelaufen – zum Leidwesen der Pisaner und zum Triumph von Florenz.

Der schiefe Turm von Pisa – Wahrzeichen mit unbeabsichtigter Berühmtheit

Abgesehen von einigen aufgeschreckten deutschen Bildungsministern, denen das Wort Pisa regelmäßig Schweißperlen auf die panisch sorgengefaltete Stirn jagt, denken alle übrigen Erdenbewohner weltweit unmittelbar an den schiefen Turm. Lange genug Zeit hat er ja gehabt, diese Berühmtheit zu erwerben. Der Bau des Turms begann bereits 1173 und zwölf Jahre später, als man gerade erst beim vierten Stockwerk angekommen war, wurde die Neigung schon erkennbar. Die unvollständige Vollendung des Turms hat wegen Bauunterbrechungen fast 200 Jahre gedauert und ist eine deutliche Nummer kleiner ausgefallen. Statt 100m Höhe ist der Schiefe Turm nur knapp 56m hoch – dabei aber bereits mit 3,60m Abweichung von der Senkrechten!

Das ist Weltklasse – und lockt jährlich tausende Touristen in die kleine mittelitalienische Stadt am Arno. Und gespottet wird dabei auch noch. Die meisten schubsen oder halten den Turm, für ein schnelles handy – Foto posierend, mit einem Lächeln auf dem Gesicht und trotz wassersuppendünner Figur. Manche riskieren Kopf und Kragen für das Schiefe-Turm – Bild.

Die Pisaner wußten dem Ganzen sogar noch etwas Gutes abzuringen. Immerhin soll der Gelehrte Galileo Galilei, ein gebürtiger Pisaner, mittels Fallversuchen vom Schiefen Turm die Fallgesetze entdeckt haben. Und die Vermarktung des seltsamen Bauwerks bringt Pisa wohl einen guten Teil der jährlichen Einnahmen. Das nenne ich nachhaltige Tourismus – Förderung!

Schiefer Turm Pisa - Turmschubser und Stützer
… nur weil eine schubst!
Artistische Verrenkungen am Schiefen Turm auf der Piazza dei Miracoli
Manche riskieren Kopf und Kragen…

Der Platz der Wunder – Pisa’s Piazza dei Miracoli

Zu finden ist der Schiefe Turm, der Torre pendente, im Nordwesten des Altstadtviertels Santa Maria von Pisa. An der Piazza dei Miracoli, dem Platz der Wunder. Eigentlich heißt der ganz simpel Piazza del Duomo, Domplatz. Doch davon spricht kaum ein Pisaner und schon gar kein Besucher. An diesem Piazza dei Miracoli sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Pisa versammelt – neben dem Torre pendente auch noch der Dom (Kathedrale Santa Maria Assunta), die Taufkirche (Battistero di San Giovanni), das Camposanto Monumentale, das Dommuseum und das Museo delle Sinopie.

Naja, und weitere kleine Attraktionen wie die Säule mit dem säugenden Wolf Lupa Capitolina, eine weitere Kapelle, Skulpturen, Stadtmauer und Stadttore und jede Menge Schaulustige. Diese meist mit einem etwas mitleidig – amüsierten Schmunzeln „Wie kann man nur so einen komischen schiefen Turm bauen„, doch das hebt die allgemeine Stimmung. Eigentlich sollte die Frage doch lauten „Wie schafft man es, daß so ein schiefer Turm trotzdem schon über 600 Jahre nicht umgefallen ist?“ – das verlangt immerhin einigen Respekt ab! Den Platz der Wunder so zu benennen, hat also seine Berechtigung.

Piazza dei Miracoli Kathedrale und Taufkirche

Ensemble in Marmor

Neben dem Schiefen Turm ist die Kathedrale von Pisa ein sehr schönes Gebäude. Westlich des Doms steht noch die Taufkirche, das Baptisterium. Hinter dem Platz als nördlicher Abschnitt das Camposanto Monumentale, eine Friedhofsanlage mit einem umbauten rechteckigen Innenhof. Überhaupt ist das ganze Ensemble am Domplatz sehenswert. Am Besten bei sonnigem Wetter und blauem Himmel, dann wirkt der viele weiße Marmor sehr belebt.

Piazza dei Miracoli - Fontana dei Putti
Fontana dei Putti

Durch die kontrastierenden grünen Wiesenflächen, die mit Ketten abgesperrt sind und die Besucherströme auf breite Marmorplattenwege konzentrieren, wirkt der Platz weitläufig und erhaben. Hier hat sich offensichtlich jemand Gedanken über die beste Ensemble – Wirkung gemacht. Überhaupt ist der verwendete Marmor aus der Region beeindruckend, sowohl in seiner eigenen Färbung mit feinen Farblinien und Schattierungen, wie auch in der Verarbeitung. Taufkirche, Dom und Schiefer Turm sind wunderschöne Gebäude, die von großen Gestaltungsleistungen und hoher handwerklicher Kunst der Erbauer zeugen. Allein für den Schiefen Turm wurden 14.200 Tonnen weißer Cararra Marmor verbaut. Seit 1987 ist das gesamte Ensemble an der Piazza dei Miracoli mit Taufkirche, Dom und Schiefem Turm Weltkulturerbe der UNESCO.

Taufkirche Baptisterium an der Piazza dei Miracoli
Taufkirche (Baptisterium)

Ein Glockenturm für den Dom von Pisa

Der Schiefe Turm gehört zur Kathedrale Santa Maria Assunta, auch wenn er dafür an einem ungewöhnlichen Platz steht. Denn er ist der Glockenturm zum Dom. Auch die Gestaltung des Schiefen Turms ist für einen „Campanile“ einmalig. Während die meisten dieser Glockentürme mit quadratischer Grundfläche und spitz aufragendem Walmdach gebaut wurden, ist der Schiefe Turm ein Zylinder. Das Eingangsgeschoß ist ein geschlossenes Rund mit einem säulenumrandeten Rundbogen – Portal. Darüber befinden sich sechs Geschosse, deren Äußeres die Säulen von umlaufenden Arkaden bilden. Dahinter befindet sich ein geschlossener Zylinder als Turmraum.

Aufgesetzt ist eine Glockenstube für das derzeit siebenstimmige Geläut des Doms von Pisa. Die Glocken werden zur Vermeidung größerer mechanischer Lasten auf die Turmstatik nur durch elektrische Hämmer von innen angeschlagen – täglich zur Mittagsstunde sowie vor Gottesdiensten im Dom. Wer genau hinsieht, bemerkt auch, daß bereits beim Bau versucht wurde, die beginnende Neigung des Turms auszugleichen. Vor allem die Glockenstube steht deutlich aufrechter auf dem schiefen Säulenzylinder von Pisa. Das heißt, nicht nur der ganze Turm von Pisa steht schief, auch in sich ist er „krumm gebaut“.

Warum ist der Turm so schief?

Die Ursachen für die Neigung des Turms zu ergründen, hat viele Jahrhunderte in Anspruch genommen. Nach den Regeln der Baukunst ist der Schiefe Turm in Pisa sicher richtig berechnet und errichtet – doch war der Baugrund ungeeignet. Das konnten die Erbauer allerdings noch nicht einschätzen.

Grenzschichten im Untergrund
Eingang zum Schiefen Turm von Pisa
Eingang zum Schiefen Turm

Man geht davon aus, daß der Turm an der Grenze verschiedener Bodenschichten steht – eine Tonschicht und ein zur Bauzeit bereits versandetes, nicht mehr erkennbares Hafenbecken. Dadurch sackt ein Teil des Fundaments unter der Last stärker ab – der Turm neigt sich. Durch moderne Messungen wurde außerdem noch erkannt, daß neben der Neigung auch eine Rotation stattfand. Seit 1911 wurde die Bewegung des Turms kontinuierlich beobachtet. Im Jahr 1990 verstärkte sich die Neigung bis auf 5° und es traten Risse auf. Darauf hin wurde der Turm gesperrt. Bleibarren sollten die Schräglage stoppen. Stahlreifen mußten mehrere Geschosse stabilisieren. Später wurden auch Stahlseile eingezogen. Ab 1993 lagen ca. 900 Tonnen Blei in Barren auf der Nordost – Seite des Turms, Stapel mit mehreren Metern Höhe.

Aufwendige Sanierung und Freigabe

Erst 1998 entschied man sich für ein grundlegendes Sanierungsverfahren durch Bodenextraktion. Dabei wurden auf der höher liegenden Nordostseite durch Bohrungen große Mengen Erde entnommen. Der Schiefe Turm richtete sich immerhin um 1,5 Grad bzw. 40cm auf. Das entspricht in etwa der Neigungszunahme der letzten 200 Jahre. Nach Stabilisierung des Fundamentbereichs und der Reparatur der Schäden wurde der Turm im Jahr 2001 wieder freigegeben. Es wird erwartet, daß die Sanierung für ca. 300 Jahre eine stabilisierende Wirkung auf den Schiefen Turm hat. Seit der Wiedereröffnung sind Besuche in und auf dem Schiefen Turm möglich. Der Turm kann über die innenliegende Wendeltreppe erstiegen werden bis zur Glockenstube. Dort ist eine umlaufende Aussichtsplattform zugänglich.

Pisa – von der Seerepublik zur Studentenstadt

Die italienische Stadt Pisa ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Pisa in der Toskana und liegt nahe der Mündung des Arno ins Ligurische Meer, einem Teilbereich des Mittelmeers. Pisa hat etwa 91.400 Einwohner.

Pisa hat sogar mit dem Pisanischen eine eigene Stadtsprache mit eigener Schrift, die sich teilweise bis heute gehalten hat.

Kirche Santo Antonio
Kirche Santo Antonio

Kriege, Konkurrenz und Niederlagen – Pisa im Schatten mächtiger Nachbarn

Ursprünglich war Pisa wie so viele Städte eine römische Ansiedlung. Davon zeugen noch heute die Reste der terme romagne – Bagni di Nerone an der nördlichen Stadtmauer direkt neben dem Stadttor Porta a Lucca.

Pisa war im Mittelalter ein Stadtstaat und eine der Seerepubliken. Der Hafen am Arno und die weitreichenden Handelstätigkeiten Pisaner Kaufmannsfamilien sorgten für eine schnelle Entwicklung und einen weitreichenden Einfluß im nördlichen Mittelmeer. Doch auch mit der Macht von Pisa in der Region ging immer wieder einiges schief. Um die vorgelagerte Insel Elba, sowie um Korsika und Sardinien gab es andauernd Streitigkeiten und Kriegshandlungen. Die Inseln waren lange in der Hand von Sarazenen, die für den Hafen und die Seefahrt in der Ligurischen See eine ständige Bedrohung darstellten.

Aber auch politische Differenzen – Pisa war ein Stadtstaat des Adels, während z.B. Florenz eine Städterepublik bürgerlicher Kaufleute war – und das Ringen um Einfluß und ökonomische Vorteile zwischen den Stadtstaaten führten dazu, daß Pisa ständig bedroht war und langanhaltende Kriege und Belagerungen erdulden mußte. Neben Florenz waren insbesondere die Städte Lucca und Genua Konkurrenten, die teilweise in Allianzen gegen Pisa auftraten. Von dieser Zeit kündet noch heute eine Stadtmauer mit Türmen und Toren, die einen Großteil der Altstadtviertel von Pisa umgibt.

Pisa Porta Nuovo in der Stadtmauer
Stadtmauer und Porta Nuovo

Nach all diesen Kämpfen und Kriegen verlor Pisa 1406 seine Unabhängigkeit endgültig an Florenz. Besonders wichtig war für Florenz dabei der ungehinderte freie Zugang zum Hafen.

Im Jahr 1409 war die Stadt im Konzil von Pisa Schauplatz der Streitigkeiten innerhalb der europäischen Kirche. Eigentlich sollten diese auf dem Konzil beigelegt werden, doch auch das ging schief. Das Konzil von Pisa führte vorübergehend zur Herrschaft dreier konkurrierender Päpste – Pisa, Rom und Avignon waren danach Papst – Sitz.

Gelehrte und Universität – Pisa als Zentrum der Hochschul – Bildung

Trotz aller Niederlagen und Verlusten im Kampf um die regionale Vorherrschaft hat auch Pisa eine hohe kunstgeschichtliche Bedeutung. Die Stadt ist die Heimat des Universalgelehrten Galileo Galilei und des mittelalterlichen Mathematikers Leonardo da Pisa, heute vor allem als Fibonacci bekannt. Dieser konnte durch Aufenthalte in Algerien und anderen arabischen Ländern das indisch – arabische Zahlensystem studieren und darauf aufbauend seine Erkenntnisse formulieren. Ein persönliches Denkmal unter Mathematikern ist die nach ihm benannte Fibonacci – Folge.

Vor allem unter der Herrschaft der Medici in Florenz war Pisa nicht völlig als lästige Konkurrenz und Provinz abgeschrieben. Die Medici versuchten, Pisa in einigen Bereichen eine eigene Rolle zu übertragen. Unter Cosimo de Medici wuchs in Pisa die Universität zu einer Stätte der Forschung und Lehre, die bis heute für ganz Italien große Bedeutung hat und international Anerkennung genießt. Neben der Universität sind mehrere Hochschulen, darunter auch zwei der italienischen Elite – Hochschulen in Pisa angesiedelt. Unter den Einwohnern von Pisa sind mit etwa 40.000 mehr als ein Drittel Studenten, was sich im Stadtbild und in der Sozialstruktur der Stadt deutlich bemerkbar macht.

Museen in Pisa

Neben der Haupt – Attraktion von Pisa, der Piazza dei Miracoli mit Schiefem Turm, der Kathedrale Santa Maria Assunta, dem Baptisterium und dem historischen Friedhof Camposanto Monumentale sind mehrere Museen in der Stadt für ein interessiertes Publikum eingerichtet.

Direkt am Domplatz befindet sich auch das Museo dell‘ Opera del Duomo. Diese ist vor allem die Heimstatt des Domschatzes der Pisaner Kathedrale Santa Maria Assunta. Außerdem gibt es eine Skulpturensammlung mit den Originalen von Pisaer Meistern. Der Kreuzgang des Museums wird Mitte Juni bis Anfang Juli jeden Jahres Austragungsort für Klassik- und Jazzkonzerte.

Museo dell'Opera del Duomo
Museo dell’Opera del Duomo

Ebenfalls an der Piazza dei Miracoli, am südlichen Rand ist das Museo delle Sinopie zu besichtigen. Die Sinopien sind Skizzen und Entwürfe für Fresken, Mosaiken oder Ölgemälde. Als Farbe dienten natürliche Pigmente in Ocker oder rotbraunen Eisenoxidverbindungen. Das Museo am Domplatz zeigt die Entwürfe für Fresken des Camposanto Monumentale, praktisch vis á vis gegenüber.

Museo degli Strumenti di Calcolo – dieses Museum in der Nähe des Torre di Sant Agnese ist den Vorfahren der Computer gewidmet. Die Geschichte von Informatik und Datenverarbeitung steht im Mittelpunkt und zeigt u.a. mechanische Hilfsmittel von Wissenschaftlern wie alte Rechenmaschinen. Interessant ist das v.a., da ja auch Fibonacci sich wissenschaflich mit dem Abakus und anderen arabischen Rechenhilfsmitteln auseinandergesetzt hat.

Ein weiteres nicht überall zu findendes Museum ist das Museo delle navi antiche di Pisa. Hier wurden an Ausgrabungsstätten römischer Schiffe und etruskischer Hafenanlagen rund 30 Schiffswracks, teilweise sogar noch mit Ladung, aufbereitet. Das Museum befindet sich in der Via Ranuccio Bianchi Bandinelli.

Reisetips für Pisa

Pisa ist die Hauptstadt einer gleichnamigen Provinz in der mittelitalienischen Region Toskana. Die Stadt liegt am Fluß Arno, wenige Kilometer vor seiner Mündung in die Ligurische See im Mittelmeer.

Physische Karte Pisa und Toskana

Anreise

Pisa ist per Bahn* gut von Florenz zu erreichen. Züge zwischen den beiden Städten verkehren häufig und schnell, die Fahrt durch die toskanische Landschaft ist gleichzeitig eine kleine Aussichtstour durch die Region. Der Bahnhof Pisa Centrale liegt am südlichen Rande der Altstadt, unweit davon auch die Busstation Sesta Porta.

Florenz ist für die Toskana der Schlüssel zum italienischen Hochgeschwindigkeits – Bahnnetz und zur Anbindung an die mitteleuropäischen Bahnen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs. Auch für die Anreise mit dem Fernbus* in die Toskana ist Florenz der Umsteigepunkt.

Mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen* kann Pisa über die westlich vorbeilaufende Autobahn A12 (von Turin, Genua, Viareggio nach Livorno und Rom) angesteuert werden. Wer von Norden kommt und direkt zu den Haupt – Sehenswürdigkeiten von Pisa im Altstadtviertel möchte, verläßt am Besten bereits von der Abfahrt Pisa – Nord die A12. Am Busterminal gibt es große Parkplätze einschließlich Stellplätzen für Camper Van*. Von dort sind es nur wenige hundert Meter bis zur Piazza dei Miracoli. Weitere Parkplätze, ebenfalls einschließlich Camper Van sind nordöstlich des Zentrums an der Straße nach Lucca.

Beachte unbedingt – auch in Pisa ist die Innenstadt mit strikten Einfahrt – Beschränkungen für Privatfahrzeuge versehen. Kameraüberwacht wird jede Einfahrt in die „Zona a Traffico Limitato“ geahndet. Es ist deshalb unbedingt zu empfehlen, das Auto bereits auf einem der Besucherparkplätze am Rande des Zentrums stehen zu lassen.

Zwischen Florenz und Pisa gibt es eine Schnellstraße SGC FI-PI-LI (Firenze – Pisa – Livorno), die Pisa südlich tangiert und südwestlich der Stadt in die A12 mündet. Das ist die günstigste Autoverbindung von Florenz nach Pisa.

Wer in die Toskana fliegen möchte, kann das über den Internationalen Flughafen Pisa tun. Der ist sogar bedeutender als der Flughafen der toskanischen Hauptstadt Florenz. Pisa hatte schlichtweg mehr Platz zum Ausbau und damit die besseren Karten. Der Flughafen Pisa wird aus ganz Europa angeflogen, von den großen Fluggesellschaften wie Lufthansa* genauso wie von Billig – Airlines wie easyjet*.

Wetter in Pisa

Das Wetter in Pisa heute und die Wetteraussichten für die nächsten drei Tage.

Natürlich kannst Du das ganze Jahr über nach Pisa reisen. Allerdings mußt Du von November bis März auch in der Toskana mit Kälte, früher Dunkelheit und verstärktem Regen rechnen. Angenehm ist es dagegen meist von Ostern bis Juni oder im September und Oktober. In den Sommermonaten ist Pisa oft überlaufen und dazu können Hitzewellen bis 40°C kommen, die einen Stadtaufenthalt alles andere als angenehm machen.

Stadterkundungen in Pisa

In Pisa gibt es nicht nur die Möglichkeit, auf zwei empfohlenen Routen individuell die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Stadtführungen vermittelt die Pisa Touristen Information etwa 100m nördlich des Bahnhofs an der Piazza Vittorio Emanuele.

Außerdem gibt es wie in vielen anderen Städten Sightseeing – Busse als Doppeldecker mit oben offenem Caprio-Dach. Die Busse fahren von April bis Oktober von der Piazza Aricivescovado hinter dem Museo dell’Opera del Duomo.

Auf eigene Faust und doch etwas zügiger geht es mit Leihfahrrädern. Den Fahrradverleih Toskana in Tour zur individuellen Stadterkundung in Pisa findest Du in der Via Ferdinando Capponi.

An der Piazza dei Miracoli warten auch Pferdekutschen auf fußlahme Stadtlatscher, um Pisa’s Sehenswürdigkeiten von der bequemen Sitzbank aus zu entdecken.

Sicher nicht für alle Attraktionen der richtige Zugang, aber mal etwas anderes sind Bootstouren auf dem Arno. Diese werden auf drei verschiedenen Routen (Längen, eine davon bis zur Mündung durch den Naturpark) ebenfalls von April bis Oktober angeboten. Besonderer Höhepunkt kann eine Pisa by night – Tour sein, die ab 22:30 Uhr von der Anlegestelle Scalo dei Ranaioli). Diese sollte vorab gebucht werden (info@ ilnavicello.it)

Arnoufer in Pisa
Am Arno in Pisa
Nicht auf der schiefen Bahn, nur auf dem Schiefen Turm!

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Alles etwas schief! Pisa Duomo und Schiefer Turm
Irgendwas ist da schief gelaufen….
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