Schloß Hubertusburg Wermsdorf – Barocker Prunk und Höfisches Vergnügen

Schloß Hubertusburg Wermsdorf – Barocker Prunk und Höfisches Vergnügen

Noch heute wird gelegentlich und mit einem spöttischen Unterton der sächsische Geld – Kreislauf als Dreieck kolportiert: ‚In Chemnitz (und Umgebung) wird’s erwirtschaftet, in Leipzig verramscht und in Dresden verpraßt…‘ lautet die kurze Formel. Wahrlich, der sächsische Hof in Dresden war immer ein Ort, wo verschwenderisch mit Geld umgegangen worden ist, wobei dadurch allerdings auch bis heute vorhanden Kunstschätze und Bauwerke entstanden, die alle Welt bewundert.
Doch zumindest im 18. Jahrhundert ist wohl schon ein beachtlicher Teil des Geldes auf dem Wege von Leipzig nach Dresden quasi auf halber Strecke hängengeblieben – und das ausgerechnet in einem kleinen Dorf im Wald: im Schloß Hubertusburg in Wermsdorf. Denn dort verbrachte der Sächsisch Kurfürstliche Hof die Herbsttage mit Jagdvergnügen und Hofhaltung im Wermsdorfer Wald und der Dahlener Heide. So gibt es heute in Wermsdorf gleich zwei Schlösser – das Alte Jagdschloß im Renaissance – Stil und das Schloß Hubertusburg – eine der größten barocken Jagdschloß – Anlagen in ganz Europa.

+++ Hubertusburg aktuell: Kunst – Ausstellung 2022 +++

Jagdvergnügen und höfisches Leben – die Hubertusburg entsteht

Der Bau von Schloß Hubertusburg wurde am 3.November 1721 in Wermsdorf anläßlich der alljährlichen Hubertusjagd bekanntgegeben. Das alte Renaissance – Jagdschloß war dem sächsischen Hof des Kurfürsten zu klein geworden. Mit dem neuen Schloß Hubertusburg sollten die immer größer werdenden Parforce – Jagden von rauschenden Festen umrahmt und eine angemessene Hofhaltung über mehrere Wochen vor Ort mit allen nötigen Bediensteten möglich werden.
Dazu wurde in einer ersten Bauphase von 1721 bis 1723 von über 700 Bauhandwerkern ein dreiseitiger Schloßneubau errichtet. An ein Hauptpalais gliederten sich zu beiden Seiten Flügel an, die einen Ehrenhof bildeten. Selbstverständlich entsprach der Baustil dem Dresdner Barock, also dem aktuellen Stil der Zeit.

Ein barocker Palast für große Feste

Von 1733 bis 1752 wurde dann die Hubertusburg mit dem Palais in den heute sichtbaren Ausmaßen geschaffen. Ein Mittelbau mit vorstehendem ovalem Vestibül, in dem sich ein prunkvolles Treppenhaus sowie im Obergeschoß der „Hubertussaal“ befinden. Gekrönt wird der ovale Risalit von einem barocken Dachreiter mit Uhr samt Glocke. Als Wetterfahne befindet sich auf der Spitze ein vergoldeter „springender Hirsch“. Insgesamt ist der Palastbau nun ein vierseitiges Gebäude, welches einen rechteckigen Innenhof einschließt. Im Erdgeschoß befindet sich eine Schloßkapelle, welche allerdings nach außen nicht als solche erkennbar ist. Daß es überhaupt eine katholische Kapelle in der Hubertusburg gibt, gilt als Zugeständnis des sächsischen Kurfürsten, der gleichzeitig als König von Polen regiert. Ansonsten ist Kursachsen protestantisch orientiert.
Der große Palast der Hubertusburg ist aber nur ein Teil der zahlreichen Gebäude in der Anlage. Ein großer Schloßhof wird außerdem von weiteren Gebäuden eingefaßt, in denen sich unter anderem der Palast des sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl sowie des Kommandanten der Parforcejagd und des Oberjägermeisters befinden.
Der repräsentative Zugang zu diesem Hof erfolgt über eine Straße von (süd-)ost auf der Sichtachse zu Vestibül und barockem Dachreiter der Hubertusburg.

Schloß Hubertusburg in Wermsdorf, eines der größten barocken Jagdschlösser in Europa
Schloß Hubertusburg

Französische Jagdweisen zur Demonstration von Größe

Die Parforcejagden waren eine Mode an französischen Höfen, die Ende des 18. Jahrhunderts übernommen wurden. Im Grunde waren es Hetzjagden zu Pferde und mit großer Hundemeute, die Wild aufstöbern und stellen sollten. Der Einsatz an Mensch und Tier dafür war immens. Allein die Hundemeute konnte bis zu 250 Hunde umfassen – die alle gefüttert, gepflegt, abgerichtet und trainiert werden mußten. Dafür gab es Piqueure, die nur für diese Aufgaben zu sorgen hatten. Außerdem benötigten die mannstarkten adligen Jagdgesellschaften eine große Zahl geeigneter Pferde, die während der Jagden teilweise auch noch gewechselt wurden. Deshalb waren auch ein Roßarzt sowie Hufschmiede angestellt, neben Sattlern, Knechten und Stallburschen selbstverständlich.
Pferdeställe, Turnierbahn, Reitplatz.. all das gehörte zu den Nebenanlagen des Schloß Hubertusburg in Wermsdorf.
Für die Hofhaltung wurde ebenfalls eine Menge Personal benötigt. Von Köchen und Küchenhilfen über Kammerdienern und Kammerzofen bis zu „Betriebshandwerkern“. Selbst die großen Anlagen der Hubertusburg boten nicht immer allen genügend Platz. So wurde das Alte Jagdschloß in Wermsdorf während der Hoftage an der Hubertusburg oft als Bedienstetenunterkunft genutzt.
Jährlicher Höhepunkt der Hofjagden an der Hubertusburg war die Hubertusjagd am 3. November. Gegen Ende November zog dann der kursächsische Hof wieder zurück nach Dresden.

Hof im Alten Jagdschloß Wermsdorf - Renaissanceschloß
Hof im Alten Renaissance Jagdschloß

Der Heilige Hubertus – Namensgeber für die Hubertusburg Wermsdorf

Barocker Dachreiter mit Uhr und Wetterfahne "Springender Hirsch"
Der barocke Dachreiter mit der Wetterfahne
„Springender Hirsch“

Der Namensgeber für die Hubertusburg war der als Heiliger verehrte Hubertus, Schutzpatron der Jagd. Dieser wurde eigentlich Hubertus von Lüttich (Hubert de Liège) genannt und lebte etwa zwischen 655 und 727. Einige Zeit seines Lebens verbrachte Hubert als Einsiedler in den Ardennen. Danach wurde er Bischof von Maastricht und Lüttich. Seine Eignung als Schutzpatron der Jagd ist allerdings umstritten, da er der Legende nach sich beim Anblick eines Hirschs mit Kreuzsymbol von der Jagd losgesagt haben soll. Somit ist er wohl auch der erste verbürgte Jagdgegner. Der Hirschkopf mit Kreuz zwischen dem Geweih ist das Symbol für Hubertus und begegnet dem Besucher auch auf der Hubertusburg allenthalben.

Hubertusburg im Siebenjährigen Krieg – Plünderung und Friedensverhandlungen

Eine bedeutende Rolle hatte die Hubertusburg in Wermsdorf am Ende des Siebenjährigen Krieges. Bereits zuvor, ab etwa 1748 geriet der Kursächsische Hof in eine Staatskrise. Ursachen waren vor allem die verschlechterte Finanzsituation und die Zunahme politischer Spannungen. Im November 1755 fand dann die letzte Hofjagd statt, bevor der Siebenjährige Krieg 1756 zum Ausbruch kam. In der Region in Mitteleuropa standen vor allem die österreichische Habsburger Monarchie und das Königreich Preußen gegeneinander. Das Kurfürstentum Sachsen, durch Heirat der Königin aus österreichischer Abstammung mit den Habsburgern verbunden, steckte mittendrin.

Der Kurfürst Friedrich August II., zugleich König August der III. von Polen, und sein Premierminister Graf von Brühl zogen sich lieber nach Warschau zurück. Trotzdem war Kursachsen Kriegspartei auf Seiten der Österreicher und erlitt schwere Zerstörungen und Plünderungen vor allem durch Preußen. Da Sächsische Truppen zusammen mit Österreichern an der Verwüstung von Charlottenburg beteiligt war, sollte die Hubertusburg in Wermsdorf 1760 auf Befehl des Preußenkönigs Friedrich II. geplündert werden. Doch der damit beauftragte Friedrich Adolf v.d.Marwitz verweigert diesen Befehl und fiel in Ungnade. Ein Freibatallon führt die Plünderung schließlich aus. Über mehrere Monate wurden Uhr und Glocken entwendet, die Kupfereindeckung der Dächer abgerissen und Mobiliar sowie Edelmetalle fortgeschafft. Die Hofkapelle blieb durch beherzte Intervention des Hofkaplans von den Plünderungen verschont.

Die "Nebengebäude" am Schloßhof der Hubertusburg
Der Schloßhof mit den Nebengebäuden

Im Februar 1763 laufen die Friedensverhandlungen zur Beendigung des Siebenjährigen Krieges, in Paris und im Jagdschloß Hubertusburg. Weil das Schloß ausgeplündert ist, müssen die Verhandler Stühle, Tische und Mobiliar in benachbarten Gaststätten ausborgen. Am 15.Februar 1763 werden die Verträge auf der Hubertusburg unterzeichnet. Die Bestätigung durch den Preußischen König Friedrich II. erfolgt am 21.Februar im nahen Schloß Dahlen, wo der sich einquartiert hatte. Der sächsische Kurfürst Friedrich August II. bestätigt die Verträge am 24.Februar in Warschau, Österreich am gleichen Tag in Wien. Damit trat am 1. März 1763 der Hubertusburger Frieden in Kraft.

Kurfürstlich Sächsisches Wappen an der Jägereiche - Erinnerungssäule
Wappen an der
Jägereichen Säule

Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges durch den Hubertusburger Frieden fand im Herbst 1763 die letzte große Hofjagd statt. Diese muß bis weit in die Dahlener Heide hinein geführt haben. An der Jägereiche, einer zentralen Wegekreuzung mitten in den Waldgebieten der Dahlener Heide, steht seitdem eine hölzerne Gedenksäule zur Erinnerung an diese Hofjagd, auf der alle namhaften Teilnehmer des Sächsisch Kurfürstlichen Hofes aufgeführt sind.

Gedenkstein am Schloß – Thomas Freiherr von Fritsch

Gedenkstein für Thomas Freiherr von Fritsch an der Hubertusburg
Gedenkstein für Thomas Freiherr von Fritsch

Einer der Verhandler im Schloß Hubertusburg in Wermsdorf war der Freiherr Thomas von Fritsch. Durch die Plünderungen der Preußen in Kursachsen während des Siebenjährigen Krieges war er selbst stark betroffen. Deshalb wandte er sich bereits während des Krieges an den Kurfürsten und seinen Premier in Warschau. Er erhielt den Auftrag, einen Plan zum Wiederaufbau für Kursachsen zu erstellen und an den Verhandlungen in der Hubertusburg zum Friedensschluß teilzunehmen. Was Freiherr Thomas von Fritsch zusammenstellte, war ein Generalplan für die Erneuerung des Landes Sachsen, der tatsächlich für eine rasche Erholung von den Kriegsschäden sorgte, Reformen anstieß und für gut einhundert Jahre die Entwicklung Sachsens beeinflußte. Neben dem Palast der Hubertusburg steht ein Gedenkstein zu Ehren des Freiherrn Thomas von Fritsch.

Von der Strafanstalt zur neurologischen Klinik – Nachnutzungen

Nachdem die großen Zeiten der prunkvollen Parforcejagden am Schloß Hubertusburg zu Ende gegangen waren, wurde die Anlage für verschiedenste andere Zwecke genutzt – als Fayence – Fabrik (eine besondere Art der Keramik), als Strafanstalt (Wilhelm Liebknecht und August Bebel, Urväter der deutschen Sozialdemokratie, verbrachten hier zwei Jahre in „Festungshaft“), als Irrenanstalt, Waisenunterkunft usw.
Während der DDR – Zeiten war die Hubertusburg vor allem als Psychiatrische Fachklinik bekannt. Die Gebäude verwahrlosten und der Prunk war nur noch zu erahnen.
Auch heute wird ein Teil der Hubertusburg als neurologische Klinik, als Suchtkrankenhaus und als Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie verwendet. Wobei hier zum Teil Neubauten den Bestand ergänzt haben.

Sanierungsanstrengungen und Ausstellungspläne

Ein noch unsanierter Seitenflügel des Palastes der Hubertusburg in Wermsdorf
Ein noch unsanierter Seitenflügel

Seit der Jahrtausendwende ist der Freistaat Sachsen so langsam auch in die Lage gekommen, sich der historischen Immobilie Jagdschloß Hubertusburg zuzuwenden. Erste Sanierungen erfolgten, doch es fehlte wohl lange an einem passenden Nutzungskonzept. Teile des sächsischen Staatsarchivs sind in eines der Gebäude eingezogen. Im Jahr 2013 wurde im Palast der Hubertusburg erstmalig eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen aus Dresden nach Wermsdorf verbracht und gezeigt. Die Resonanz war großartig und ermutigte dazu, daß daraus mehr werden könnte. Mittlerweile hat der sächsische Landtag die Mittel für eine neue Ausstellung in der Sommersaison bewilligt, so daß ab Mai 2022 voraussichtlich wieder Teile der Sächsischen Kunstsammlungen auf die Reise nach Wermsdorf geschickt werden und dann im Schloß Hubertusburg zu sehen sein werden.

Auch wenn rückwärtige Teile des Palastes weiterhin noch unsaniert sind, kann sich die gesamte Schloßanlage sehen lassen. Ich finde es persönlich sowieso besser, wenn nicht immer alles „durchsaniert“ aussieht, als ob es gestern erst fertig geworden ist. Man darf meiner Meinung nach alten Gebäuden durchaus auch ansehen, daß da schon ein wenig der „Zahn der Jahrhunderte“ dran genagt hat. Nur wenn echte Bauschäden drohen, sollte schnell eingegriffen werden – und dafür können andere Baudenkmäler ruhig auch mal etwas warten….

Besichtigungen am Schloß Hubertusburg

Die Besichtigung der Außenanlagen und der Gebäude von Außen ist jederzeit möglich. Der Gebäudekomplex ist durchaus sehenswert, ein Rundgang in den frei zugänglichen Anlagen kann schon mal bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen.
Seit 6.März 2022 bietet die Gemeinde Wermsdorf zusammen mit dem Förderverein Freundeskreis Schloss Hubertusburg e.V. jeden Sonntag wieder Führungen im Schloß an – vorerst, bis die nächste Ausstellung im Mai beginnt. Zu den Führungen kann man sich 14:00 Uhr vor dem Haupteingang zum Palast einfinden. Karten dazu können online im Buchungssystem wermsdorf.de für 5,50€ erworben werden oder bis 30 min vor Beginn der Führung im Café am Schloß für 6 €. Größere Gruppen können außerhalb dieser Zeiten einen Wunschtermin mit der Touristinformation Wermsdorf vereinbaren – Tel: 034364 81 132 oder per eMail unter info@wermsdorf.de Die öffentlichen Führungen in der Hubertusburg dauern etwa eine Stunde.

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Ein Stück Essen zwischendurch

Wer vor oder nach der Besichtigung der Hubertusburg essen gehen möchte, kann das gleich in der Nachbarschaft – im Café am Schloß in der Wermsdorfer Schloßstraße 20. Dort gibt es Süßes wie Kaffee und Kuchen, kleine snacks und für alle, die sich spontan sonntags zur Teilnahme an der Führung entschließen, auch noch Restkarten bis 13:30Uhr.

Schloßcafé Wermsdorf
Schloßcafé, direkt vor den Toren der Hubertusburg

Neben Eis, Kuchen und Strudel bietet das Wermsdorfer Café am Schloß auf der Speisekarte vor allem leckere Waffeln mit verschiedenen Belägen. Ein großer Teil davon ist süß und heiß, man kann sich die Mischung auch selbst zusammenstellen. Wer’s eher herzhaft mag, kann unter „Kartoffel – Waffeln“ das Passende zum Essen wählen. Eine vegetarische Version der Kartoffel – Waffeln mit Tomatensalat, eine mit Schinken und eine mit Lachs werden angeboten.

Das Alte Jagdschloß Wermsdorf

Und wer bereits in der Schloßstraße ist, sollte diese auch noch herunterlaufen. Denn eigentlich könnte die Schloßstraße sogar Schlösserverbindungsstraße heißen – vom Schloß Hubertusburg führt diese den Berg herab direkt in den Hof des Alten Jagdschlosses von Wermsdorf. In fünf Minuten bist Du da! Das Ensemble zusammen mit den Pferdeställen links und der Dorfkirche rechts ist gerade aus dieser Richtung recht ansehnlich. Natürlich steht das alte Renaissance Jagdschloß gegenüber der prunkvollen Barockanlage der Hubertusburg hintenan. Doch dafür, daß es in einem kleinen Dorf wie Wermsdorf gleich zwei Schlösser gibt, ist es schon den kleinen Fußweg wert!

Panoramablick Hofseite Altes Jagdschloß Wermsdorf und Kirche
Jagdschloß und Kirche Wermsdorf

Das Alte Jagdschloß Wermsdorf ist ein Renaissance – Schloß aus dem 17. Jahrhundert. Zuvor gab es dort bereits ein Rittergut. Doch vom Kurfürsten Christian dem II. wurde auf dem Gelände ein neues, größeres Schloß in Auftrag gegeben und 1609 bis 1610 gebaut. Der Nachfolger Kurfürst Johann Georg I. ließ dieses als Jagdschloß in den Jahren von 1617 bis 1626 dem Trend gemäß in einen Renaissance – Bau verwandeln. Die dreiflügelige Anlage genügte den Ansprüchen dieser Zeit als Jagdschloß. Als die neugebaute Hubertusburg ab 1721 diese Funktion übernahm, diente das Jagdschloß nur noch zur Unterbringung von Personal und Gästen.

Unter dem Sächsischen König Albert gab es 1875-76 noch einmal Umbauten im Alten Jagdschloß Wermsdorf. Der sehr volksverbundene König Albert hielt sich mit seiner Frau desöfteren im Alten Jagdschloß auf, für kurze Besuche oder mehrere Tage. Auch da spielte die Jagd eine große Rolle, doch Albert traf sich in dieser Zeit mit lokalen Größen und Besuchern.
Seit den 90er Jahren ist das Alte Jagdschloß Eigentum und Sitz der Gemeinde Wermsdorf. Dort befindet sich unter anderem ein kleines Tourismusbüro, welches allerdings eher zu Arbeitszeiten des Öffentlichen Dienstes geöffnet ist – vor allem nicht am Wochenende.
Zum Jagdschloß Wermsdorf gehörten auch Ställe des Königlichen Marstalls. Diese werden noch heute u.a. vom Reit- und Fahrverein Wermsdorf genutzt. Bereits in den 30er Jahren des 20.Jh. wurde eine neue Reithalle ergänzt.

Außenseite und Tordurchfahrt altes Jagdschloß Wermsdorf im Renaissance Stil
Portal Altes Jagdschloß

Schlemmerei nach der Besichtigungstour

Wer selbst ein wenig schlemmen will wie der sächsische Adel auf der Hubertusburg, findet in Wermsdorf eine Chocolaterie. Im Bischofsweg 29a betreibt der Chocolatier Olav Praetsch sein Geschäft und empfängt auch Kunden vor Ort. (Mittwoch bis Samstag 10 – 18 Uhr, Sonntag 14 – 18 Uhr)

Wenn die Ausstellung im Mai 2022 in der Hubertusburg zustande kommt, wird er wohl wie schon während früherer Großveranstaltungen eine saisonale Filiale auf dem Schloßgelände eröffnen und parallel zur dauerhaften location im Bischofsweg betreiben.

Den Jagdgesellschaften folgen – Spuren im Wermsdorfer Wald

Wermsdorf ist von drei Seiten vom Wermsdorfer Wald umgeben – die vierte südliche Seite bilden aufgestaute Seen der Döllnitzaue.
Der Wermsdorfer Forst zieht sich von Sachsendorf im Westen bis über den Collm im Osten auf rund 13.000 ha. als Landschaftschutzgebiet. Oftmals wird der Wermsdorfer Wald mit der Dahlener Heide, einem großen Landschaftsschutzgebiet weiter nördlich, in einem Atemzug genannt. Doch dazwischen liegen nicht nur große Feldschläge, sondern auch die Bundesstraße B6 und die Eisenbahnlinie Leipzig – Dresden. Das ist insbesondere für die Tierwelt eine ziemlich harte Trennlinie, aber auch für die Menschen der Region eine mentale Grenze.
Mir erscheint der Wermsdorfer Wald als ziemlich flach, abgesehen von den Berghängen des Collm (313m) und dem Reichenbacher Berg im Nordwesten mit 206m, der allerdings schon nördlich der genannten B6 und der Bahnlinie liegt. Zusammen mit den schnurgeraden und rechtwinkligen Schneisen macht das alles einen recht langweiligen Eindruck. Da ist die reicher strukturierte Dahlener Heide nördlich von B6 und Bahnlinie für mich doch um einiges abwechslungsreicher. Interessant ist im Wermsdorfer Wald der Osten am Collm und im Westen die Gegend bei Sachsendorf mit ihrer Teichlandschaft.

Waldweg und Reitweg im Wermsdorfer Forst
Schnurgerade…. Waldweg und Reitweg im Wermsdorfer Forst

Sehenswertes im Wermsdorfer Wald

Einige Attraktionen hat auch der Wermsdorfer Wald. Die schon genannten geraden, rechtwinklig angelegten Wege sollten übrigens ebenfalls die Parforcejagd des berittenen Adels einfacher machen.
Mehrere Teiche und Bäche sind im Wermsdorfer Forst zu finden, darunter östlich von Sachsendorf eine Kette mehrerer Teiche (Reiherteich, Doktorteich, Kirchenteich, Zeisigteich..). Die Fluren des Wermsdorfer Waldes bilden auch eine Wasserscheide zwischen der Mulde im Westen und der Elbe im Osten.

Wegweiser für Wanderwege im Wermsdorfer Wald
Wander – Wegweiser im Wermsdorfer Wald

Die wichtigsten Wege sind ausgeschildert. Mehrere Wanderrouten wurden eingerichtet, um die Umgebung von Wermsdorf zu Fuß zu erkunden. Ein Startpunkt dafür ist am Alten Jagdschloß, der zweite ist die Gaststätte am Horstsee südlich vom Ortskern (Richtung Mutschen/ Autobahn). Auch ein Zweig der „Mulde – Elbe – Radroute“ kreuzt durch Wermsdorf und den Wermsdorfer Forst.

Bei Sachsendorf befindet sich ein „Kulturlandschaftsmuseum„, dazu gehört ein Waldklassenzimmer sowie Siedlungszeugnisse wie die Wüste Mark Wyperniswalde bzw. das wüste Dorf Nennewitz.
Zwischen Sachsendorf und Fremdiswalde befindet sich auch ein Hügelgräberfeld aus der Jungbronzezeit.
Bei Wermsdorf gibt es das Grab und einen Stein für Carl Zinkernagel. Zinkernagel war Mitte des 19. Jahrhunderts Forstmeister im Wermsdorfer Wald und führte eine Reihe von Neuerungen in der forstliche Nutzung des Waldes ein. Er war der erste nichtadlige Forstmeister in Sachsen. Der Gedenkstein für Carl Zinkernagel (1802 – 1887) liegt im östlichen Wermsdorfer Forst etwas versteckt mitten in einem Eichenhain, den er einst selbst angelegt hat.

Gedenkstein für Carl Zinkernagel, Forstmeister im Wermsdorfer Forst
Der Zinkernagel – Stein

Der Collm – Berggipfel am östlichen Rand der Leipziger Tieflandsbucht

Der Collm im Osten des Wermsdorfer Forstes ist mit 313m der höchste Berg in Nordsachsen. Auf dem Berggipfel steht der Albertturm, das ist ein 18m hoher Aussichtsturm von 1854. Auffälliger allerdings ist ein 100m hoher Sendemast der Telekom. Dieser ersetzt seit 2004 einen Funk- und Fernmeldeturm der DDR von 1957, der 2005 abgerissen wurde.
An der Nordwestflanke des Collm befindet sich ein auffälliges weißes Gebäude. Das ist das Observatorium der Universität Leipzig. Diese Erdbebenwarte wurde zwischen 1927 und 32 gebaut und zeichnet seitdem lückenlos sämtliche Erdbebenereignisse auf der Welt auf. Gemessen werden von dort aus außerdem Windgeschwindigkeiten in der Hochatmosphäre.
Unterhalb des Albertturms findet sich noch eine mittelalterliche Wallanlage, deren Entstehung auf die Zeit von 900 – 930 geschätzt wird.
In der kleinen Ortschaft Collm östlich des Berggipfels ist eine etwa 1000 Jahre alte Linde auf dem Friedhof neben der Kirche erwähnenswert.

Blick zum Collm bei Oschatz mit Observatorium der Uni Leipzig, Funkmast und Albertturm
Blick zum Collm mit Funkturm und Observatorium

Schloß Hubertusburg Wermsdorf – Ausstellung 2022

Eine wilde Jagd durch Raum und Zeit wird die neue Ausstellung 2022 im Schloß Hubertusburg präsentieren – das Thema lautet

Raumschiff Hubertusburg – Traumschloß im Wandel

Nahmen frühere Ausstellungen eher Bezug auf die kurze Glanzzeit des Jagdschlosses als Hubertushof der sächsischen Kurfürsten, soll die neue Ausstellung ein Flug durch die Jahrhunderte, auch mit der Rolle als Haftfestung und Nervenheil- Anstalt werden. Weiterhin wird es Objekte des Barock aus der Sächsischen Kunstsammlung Dresden wie einen Thron im Empfangszimmer Maria Josephas geben. Doch z.B. bekommen auch die Phantasie – Entwürfe des Psychiatriepatienten Karl Hans Janke mit Skizzen und Modellen zu Flugzeugen und Raketen ihren Raum. Für die globalisierte Welt von heute steht z.B. die Arbeit „Zweite Haut“ der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota, welche in Sachsen noch nicht zu sehen war.

Die Ausstellung „Raumschiff Hubertusburg – Traumschloß im Wandel“ wird vom 15.Mai bis 31.Oktober 2022 in der Hubertusburg Wermsdorf zum Besuch offen stehen. Geöffnet ist jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

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Reisetips für die Hubertusburg, Wermsdorf und den Wermsdorfer Wald

Die Anreise

Mit der Bahn, mit dem Rad und Wandernd

Da Wermsdorf keine direkte Bahnverbindung (mehr) hat, ist die Anreise nur bis zu einem nahegelegenen Bahnhof möglich. Von dort mußt Du entweder auf den Bus umsteigen oder ein Fahrrad benutzen. Wer Lust hat, kann sich Wermsdorf gern auch erwandern.

Weißer Stein an der Straße von Calbitz nach Wermsdorf
Weißer Stein am Waldrand Ri. Malkwitz

Der nächstgelegene Bahnhof ist Dahlen (Sachsen), der gleichzeitig auch das (südliche) Tor zur Dahlener Heide darstellt. Von dort ist der Weg über Malkwitz mit dem Rad zu empfehlen, da dafür sehr kleine, schmale Straßen genutzt werden können. Leider ist dort trotzdem relativ viel Verkehr. Ab dem Wermsdorfer Wald gibt es dann sogar Waldwege ohne Autoverkehr. Es gibt auch eine Busverbindung Dahlen – Wermsdorf – Mügeln auf der Linie 816, die als „Taktbus – Linie“ bezeichnet wird. Diese Busse fahren von Montag bis eingeschränkt 4x am Samstag, aber nicht am Sonnntag.
Weiter weg im Osten ist der Bahnhof Oschatz gelegen. Von dort fahren Busse als sogenannte +Plus-Buslinie 801 nach Wermsdorf. Diese fahren auch Samstags 6x und Sonntags 4x in jede Richtung. Wer wandern möchte, kann in Oschatz starten und anfangs über kleinere Straßen, später über Waldwege zum Örtchen Collm auf dem Berg und von dort durch den Wermsdorfer Wald nach Wermsdorf und zur Hubertusburg wandern.
Wermsdorf, Dahlen und Oschatz gehören zum Mitteldeutschen Verkehrsverbund mdv im Großraum Leipzig. In der Bahn ist im mdv die Fahrradmitnahme kostenlos.

Mit dem Auto

Südlich von Wermsdorf verläuft die Autobahn A 14 von Dresden nach Leipzig. Die kann an der Anschlußstelle Mutzschen verlassen werden und in Richtung Norden auf der S38 geht es nach Wermsdorf.
Wer lieber etwas langsamer und ruhiger unterwegs ist, nutzt die gute alte Fernstraße F6, naja, heute B6 zwischen Dresden und Leipzig. Wer aus Richtung Dresden kommt, biegt schon in Oschatz Richtung Wermsdorf ab. Kommst Du aus Richtung Leipzig, kannst Du in Luppa rechts nach Wermsdorf abbiegen und kommst durch den Wermsdorfer Wald über die S24 nach Wermsdorf.
Parken ist im Umfeld der Hubertusburg gut möglich – es gibt mehrere Besucherparkplätze, vor allem auf der Ostseite. Auch im Wermsdorfer Wald gibt es an mehreren Stellen große Wanderer – Parkplätze.

Unterkünfte in der Umgebung von Wermsdorf

Im Folgenden einige zumeist eher ländliche Unterkünfte in der Umgebung von Wermsdorf, die für einen guten Aufenthalt in der Region zwischen Döllnitz, Collm und Dahlener Heide sorgen. Bis in den Ort Wermsdorf selbst und zur Hubertusburg ist allerdings immer noch eine Anfahrt zurückzulegen:

Der Sinnes Wandel Hof Serka* ist zwar mit „Grimma“ als Adresse angegeben, das Örtchen Serka liegt aber deutlich näher an Wermsdorf – für die Anreise zur Hubertusburg braucht es nur noch ca. 11km. Zwei Apartments für bis zu 4 Personen werden vermietet, mit dem Schlafsofa im Wohnbereich läßt sich die Gästezahl noch erweitern. Die Küchen der Ferienwohnungen erlauben komplette Selbstversorgung, auch für Familien. Kinder finden einen Spielplatz im Garten. Auf dem Hof lebt eine Reihe von Tieren, auch für Therapie- Zwecke. Die Kinder können z.B. an der Fütterung teilnehmen. Im Garten kann auch gegrillt werden. Haustiere sind erlaubt. Für Autofahrer liegt die Abfahrt Mutzschen auf der A14 in der Nähe, es gibt Parkplätze am Hof.

Ein Apartment mit zwei Schlafzimmern für vier Gäste bietet das Rittergut Oetzsch* in der Döllnitzaue zwischen Oschatz und Mügeln. Für Selbstversorger hat das Apartment eine Küche. Mit 120qm ist genügend Platz in der Ferienwohnung. Die Anreise kann vom Bahnhof Oschatz sogar mit dem „Wilden Robert„, der Schmalspurbahn im Döllnitztal erfolgen. An Wochenenden verkehren häufig auch Dampfzüge. Für das Rittergut Oetzsch ist der Haltepunkt Schweta die richtige Station. für Autofahrer gibt es kostenfreie Parkplätze an der Unterkunft.

Rittergut Oetzsch in der Döllnitzaue bei Schweta
Rittergut Oetzsch bei Schweta in der Döllnitzaue

In Heyda bei Börln und damit am Rand der Dahlener Heide findest Du die wunderschöne Villa Rosencottage*. Dieses Ferienhaus bietet Platz für vier Personen mit eigener Küche, Garten, Teich, Spielplatz am Haus und romantisch – gemütlicher Atmosphäre. Viele Gäste sind vor allem von der Ruhe begeistert. Das Ferienhaus befindet sich auf dem Gelände des Alten Schloß Heyda direkt neben dem Herrenhaus. Wermsdorf liegt hier auf der anderen Seite, also südlich von Bahn und B6. Die Unterkunft eignet sich vor allem, wenn Du sowohl Wermsdorf mit Hubertusburg und Wald als auch die Dahlener Heide erkunden möchtest. Fahrräder sind vor allem in der Sommersaison unbedingt zu empfehlen, dann ist es für ein erfrischendes Bad auch bis zum Dammühlenteich bei Ochsensaal oder der Bade – Kiesgrube in Luppa nicht weit. Selbst die Hohburger Berge sind in 8km erreichbar, doch der Weg dorthin führt über lokal Straßen und ist zum Wandern nicht geeignet.

Ebenfalls am Schloß findest Du die Villa Rittergut Heyda*. Diese bietet in einem eigenständigen Ferienhaus Platz für vier Gäste mit zwei Schlafzimmern sowie große helle Räume. Für kühlere Tage kann der Kamin angeheizt werden. Ein Spielplatz ist auf dem Hof vorhanden. Selbstversorger finden eine gut ausgestattete Küche vor. In der Umgebung von Heyda ist Wandern, Radfahren und auch Reiten möglich.

Schloß Heyda Torhäuser zum Gut von Carlowitz
Torhäuser am Schloß Heyda

Wenn Dir das alles zu ländlich war, dann entscheide Dich für die Pension Holly in Oschatz* Die liegt zentral im Stadtzentrum von Oschatz und bietet ein angenehmes Gästezimmer für zwei. Haustiere erlaubt. Parkplätze sind inklusive. Zwischen Oschatz und Wermsdorf liegt, wie oben beschrieben, noch der Collm. Hier ist eine Bahnanreise bestens möglich, da Oschatz an der Bahnstrecke Leipzig – Dresden liegt. Um zur Hubertusburg zu kommen, kannst Du wie oben beschrieben die +Bus – Linie 801 nutzen. Oder zumindest auf einer Strecke gemütlich über Collm und Wermsdorfer Wald wandern. In Oschatz gibt es ein Freizeitbad „Platsch“.

Wermsdorf – und Hubertusburg – Literatur

Wanderkarte

Die Radfahrer – und Wanderkarte „Dahlener Heide“* schließt auch den Wermsdorfer Wald mit ein (die Hubertusburg ziert sogar das Titelblatt) und ist damit für Wanderer und Radfahrfreunde, die diese nordsächsische Region zwischen Mulde und Elbe, Schildberg und Collm genauer erkunden wollen, gut zu empfehlen.

Bücher zur Hubertusburg

Möchtest Du die vielen sächsischen Burgen und Schlösser nach und nach erkunden, bist Du mit dem Taschenbuch „Sachsens Schlösser & Burgen“* bestens bedient. Da steht so gut wie alles drin, was in der sächsischen Schlösserlandschaft irgendwie Rang und Namen hat. Neben der Hubertusburg und dem Alten Jagdschloß in Wermsdorf z.B. auch das Schloß Dahlen am Rande der Dahlener Heide ganz in der Nähe, wo Friedrich der II. von Preußen während der Hubertusburger Friedensverhandlungen nach dem Siebenjährigen Krieg kampierte. … und viele, viele andere Herrenhäuser Sachsens.

Bist Du stärker geschichtlich interessiert, dann folgen hier für Dich noch drei Buchempfehlungen aus dem dokumentierten Leben im Umfeld der Hubertusburg:

Buchtip: reprint von 1879 - "Parforcejagd zu Wermsdorf und Hubertusburg" von Friedrich August Ô-Bÿrn

Das Buch „Parforcejagd zu Wermsdorf und Hubertusburg“* von Friedrich August Ô-Bÿrn ist selbst schon wieder historisch – es handelt sich um einen Nachdruck eines Werkes aus dem Jahre 1879. Darin wird das überaus prächtige Leben auf der Burg beschrieben, welches sich alljährlich im Herbst entfaltete und Feste, Bälle, die aufwendigen Jagden selbst und die Hofhaltung des sächsischen Kurfürsten einschloß. Die Bezeichnung „Sächsisches Versaille“, welche für die Hubertusburg desöfteren gebraucht wird, findet in diesen Ausführungen auch in Zahlen seinen Ausdruck – wenn es um die Bediensteten, Pferde, Hunde und den ausschweifenden Verbrauch in diesen Tagen geht.

Eine Studienarbeit, die es wert war, gedruckt zu werden: „Der siebenjährige Krieg. Vom Einfall in Sachsen bis zum Frieden von Hubertusburg“* von Cedric Feldmann analysiert die Kampfhandlungen der Preußen in diesem Krieg bis zu dessen Ende und die Konsequenzen für Europa nach dem Hubertusburger Frieden.

Besonders beliebt in Wermsdorf war der späte sächsische König Albert. Dieser gab sich etwas bescheidener und volkstümlicher und verhalf dem Alten Jagdschloß noch einmal zu königlichen Würden. Ab den 1870er Jahren wurde dieses Schloß aus der Renaissance – Zeit renoviert und während häufiger Besuche in Wermsdorf von König Albert und seiner Frau bewohnt. Auch er fröhnte im Wermsdorfer Wald seiner Jagdlust. Das Buch „König Albert und das Alte Jagdschloß zu Wermsdorf“* von Jens Kunze erzählt aus dieser Zeit.

Auf auf, zum fröhlichen Jagen! – Mit Freunden zur Hubertusburg…

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